Am Montag beginnt auf dem Fliegerhorst Upjever, im malerischen Landkreis Friesland, eine groß angelegte Übung, die Feuerwehr der Bundeswehr und freiwillige Feuerwehren aus Niedersachsen vereint. Über zwei Wochen werden die Einsatzkräfte – sozusagen im Geiste von „Gemeinsam sind wir stark“ – an ihren Fähigkeiten feilen und sich auf den Ernstfall vorbereiten. Das Training, das im Rahmen der Technischen-Hilfeleistungswochen stattfindet, steht ganz im Zeichen der Rettung eingeklemmter Personen, dem Umgang mit Lkw- und Busunfällen sowie der Bewältigung komplizierter Situationen.

Ziel dieser intensiven Übungen ist es, die Zusammenarbeit zwischen den zivilen Feuerwehrleuten und den Bundeswehr-Brandschützern zu verbessern. Besonders bei großen Einsätzen oder im Katastrophenfall kann das Leben von Menschen von dieser Kooperation abhängen. Organisiert wird diese spannende Herausforderung vom Objektschutzregiment in Schortens, das mit viel Engagement und Expertise bei der Sache ist.

Ein breites Spektrum an Feuerwehren

Die freiwilligen Feuerwehren, die an dieser Übung teilnehmen, kommen aus unterschiedlichen Regionen – von Hessen über Wiefelstede (Landkreis Ammerland) bis hin zu Ihlow (Landkreis Aurich) und Cleverns (Landkreis Friesland). Diese Vielfalt bringt frischen Wind und unterschiedliche Perspektiven in die Übungen. Man darf gespannt sein, wie sich die verschiedenen Teams untereinander austauschen und voneinander lernen.

Besonders bemerkenswert ist die Teilnahme der Kräfte des Objektschutzregiments der Luftwaffe, die mit ihrem Know-how und ihrer Erfahrung eine wertvolle Bereicherung darstellen. Es ist wie ein großes Zusammenspiel – jeder hat seine Rolle, jeder bringt seine Stärken ein. Diese Art der Zusammenarbeit ist nicht nur entscheidend, sondern auch ein echter Gewinn für alle Beteiligten.

Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Fokus

Wenn wir über solche Übungen sprechen, darf ein wichtiger Aspekt nicht fehlen: die Gründung des Arbeitskreises „Zivil-Militärische Zusammenarbeit“ der deutschen Feuerwehren. Dieser wurde am 12. Dezember 2025 ins Leben gerufen und ist dem Fachausschuss Zivil- und Katastrophenschutz im Deutschen Feuerwehrverband angegliedert. Hier arbeiten Vertreter aus verschiedenen Fachausschüssen und Arbeitskreisen eng zusammen, um gemeinsame Schnittstellen zu identifizieren und Planungs- sowie Entscheidungshilfen zu erarbeiten.

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Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Fachleuten der Bundeswehr und den kommunalen Spitzenverbänden fördert nicht nur den Austausch, sondern sorgt auch dafür, dass alle auf dem gleichen Stand sind – eine klare Sache für die Sicherheit der Bevölkerung. Mathias Bessel, der die Leitung des Arbeitskreises innehat, hat die Verantwortung, dass alle an einem Strang ziehen. Denn wenn es brennt – im wahrsten Sinne des Wortes – ist jede Hand willkommen und jeder Beitrag zählt.

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