Ein Schiff für die Zukunft: Die FRIESLAND setzt neue Maßstäbe im maritimen Zollschutz
Heute ist der 19.06.2026 und in Friesland gibt es einen Grund zur Freude: Das neue LNG-Einwachenschiff FRIESLAND wurde offiziell am Marinestützpunkt in Wilhelmshaven getauft und in Dienst gestellt. Die Veranstaltung war ein echtes Highlight, mit vielen wichtigen Gästen, darunter Dennis Rohde, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, und Dr. Frank Müller, der Direktionspräsident für das Steuerrecht und maritime Aufgaben bei der Generalzolldirektion. Sogar Harald Jaekel, der Geschäftsführer der Peene-Werft in Wolgast, war dabei. Die Taufpatin, Siemtje Möller, die lokale Bundestagsabgeordnete für Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund, sorgte für einen feierlichen Rahmen.
Das Schiff, das über 55 Meter lang ist und mit einem emissionsarmen LNG-Antrieb ausgestattet ist, wird in der Nordsee eingesetzt. Seine Hauptaufgabe? Die Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs und die Durchsetzung der Zollvorschriften bis in die exklusive Wirtschaftszone (AWZ). Ein echter Schutzpatron der Meere, könnte man sagen! Die FRIESLAND bringt modernste Kontroll- und Überwachungstechnik mit, inklusive eines Festrumpfschlauchboots, das bei Einsätzen zusätzliche Möglichkeiten bietet.
Umweltfreundlichkeit und technische Daten
Was die Umwelt betrifft, so hat das Schiff in vielerlei Hinsicht die Nase vorn. Die Emissionen sind beeindruckend gering: Nahezu keine Schwefeldioxide, deutlich weniger Stickoxide und Feinstaub sowie eine Reduzierung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen um bis zu 20 Prozent. Das hat ihm und seinen Schwesterschiffen FEHMARN und EMDEN das Umweltzeichen „Blauer Engel“ eingebracht – ein Zeichen für nachhaltiges Antriebskonzept. Und das ist in der heutigen Zeit nicht nur gut, sondern auch notwendig.
Die technischen Daten der FRIESLAND sind ebenso beeindruckend. Mit einer Länge von 55,20 Metern, einer Breite von 10,00 Metern und einem Tiefgang von 2,55 Metern kann das Schiff mit einer Geschwindigkeit von 25,8 Knoten durch die Wellen pflügen. Insgesamt stehen 10 Personen an Bord bereit, um die Aufgaben zu erfüllen – 8 Besatzungsmitglieder und 2 Kontrollbeamte. Die FRIESLAND ersetzt das bisherige Zollboot JADE und markiert somit einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung der Zollflotte.
Ein Blick über den Tellerrand
Die FRIESLAND ist jedoch nicht das einzige neue Schiff, das für den deutschen Zoll in Dienst gestellt wurde. Am 15. Oktober, nur einige Monate später, wurde das Zollschiff „Fehmarn“ in Kiel getauft. Auch dieses Schiff trägt das Umweltzeichen „Blauer Engel“ und wird entlang der Ostseeküste eingesetzt. Es hat ähnliche Maße wie die FRIESLAND und setzt ebenfalls auf den emissionsarmen LNG-Antrieb. Ein echtes Zeichen für den Fortschritt in der maritimen Mobilität des Staates!
Und während wir die Entwicklung dieser Schiffe beobachten, wird klar: Der Zoll sucht Nachwuchskräfte, die bereit sind, sich auf diesen modernen Zollbooten und -schiffen einzubringen. Ein spannendes Feld, das sicherlich viele junge Menschen ansprechen wird, die sich für Umwelt- und Küstenschutz interessieren.
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