Kreativität verbindet: Schüler des Gymnasiums Georgianum erobern mit eigenem Song die Herzen
Im Emsland, genauer gesagt am Gymnasium Georgianum in Lingen, haben Schüler der Klasse 6a etwas ganz Besonderes auf die Beine gestellt. Sie haben ihren eigenen Song, „Together We Shine“, komponiert und produziert. Ja, du hast richtig gehört! Die Jugendlichen haben sich zusammengetan, um ihre Gedanken und Gefühle in eine Melodie zu verwandeln, die von Zusammenhalt, Akzeptanz und respektvollem Miteinander handelt. Und das alles unter der Anleitung von ihrem Englischlehrer, Fidelis Amo-Antwi, der nicht nur die musikalischen Fäden zog, sondern auch die Ideen der Schüler beeindruckend in die Musik integrierte.
Das ganze Projekt wurde ins Leben gerufen, um den Schülern, die sich im klassischen Unterricht manchmal ein bisschen verloren fühlten, eine neue Motivation zu geben. Eine Art kreative Flucht, wenn man so will! Die Schüler schrieben den Text selbst – ganz basierend auf ihren eigenen Gefühlen. Und das Ergebnis? Ein Musikvideo, das mittlerweile auf YouTube zu finden ist. Ziva, eine der Schülerinnen, erzählt begeistert, dass der Song die Entwicklung der Klasse von der fünften zur sechsten Klasse widerspiegelt. Eine Art musikalischer Meilenstein, wenn man so will.
Gemeinsam stark
Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es nicht nur um Musik geht. Es geht um Gemeinschaft und das Wachsen als Klasse. Amela, eine Mitschülerin, berichtet, dass die Zusammenarbeit am Song den Zusammenhalt der Klasse enorm gestärkt hat. Das ist doch schon mal ein Grund zur Freude! Joop-Heinrich, ein weiterer Schüler, merkt an, dass Schüler, die sich vorher nicht sonderlich mochten, durch das Projekt plötzlich Freunde wurden. Man könnte fast sagen, Musik verbindet – und das in einem ganz konkreten Sinn.
Amo-Antwi, der Lehrer, fühlte sich während der Aufnahmen wie im siebten Himmel. Er bezeichnete es als ein Geschenk, die Freude und den Stolz der Schüler zu sehen. Und das ist das Herzstück aller kreativen Projekte im Schulunterricht. Es geht nicht nur um Noten, sondern um die Erfahrung, die die Schüler dabei machen. Das gemeinsame Musizieren und Schaffen bringt sie zusammen, mehr als jedes klassische Lehrbuch das könnte. Und genau das ist es, was viele Schulen heutzutage anstreben.
Einblick in den Unterricht
Im Kontext des Songwritings ist es spannend zu sehen, wie innovative Ansätze auch in anderen Schulen Einzug halten. Zum Beispiel wird in einem Forschungsprojekt namens „Musical Communities in the (Post)Digital Age“ untersucht, wie zeitgemäßer Musikunterricht aussieht. Hier wird der Fokus auf die Integration von Songwriting mit analogen und digitalen Musiktechnologien gelegt. Und es gibt tatsächlich Entwicklungen, die Lehrkräften helfen sollen, Songwriting-Lektionen zu gestalten. Das bedeutet, dass die Schüler nicht nur konsumieren, sondern auch selbst aktiv kreativ werden können – was für ein Ansatz!
Die Methode, die in dem Projekt vorgestellt wird, ermöglicht es, die Klasse in Gruppen aufzuteilen, sodass jeder Schüler an verschiedenen Aspekten der Musikproduktion beteiligt ist. Sei es beim Schreiben der Melodie, beim Erstellen von Akkorden oder in der Rhythmusgruppe – alle kommen zu Wort. Es wird sogar darauf geachtet, dass die Schüler aktiv beobachten, während ihre Mitschüler spielen. Das fördert nicht nur das Miteinander, sondern auch das individuelle Lernen. Und ganz ehrlich, wer kann da schon widerstehen?
Der kreative Prozess
Der kreative Prozess selbst ist ein Abenteuer. Rhythmusgruppen, die mit sich wiederholenden Patterns beginnen, und das Wechselspiel zwischen den Schülern – das klingt nach einer tollen Atmosphäre. Hier dürfen die Schüler ihre Ideen einbringen, ihre Melodien und Texte entwickeln. Das ist nicht nur Musikunterricht, das ist ein Erlebnis, das die Schüler nachhaltig prägen kann. Und genau das ist es, was wir in den Schulen brauchen: Kreativität, Individualität und die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen.
So zeigt das Beispiel des Gymnasiums Georgianum in Lingen, wie Musik und Gemeinschaft Hand in Hand gehen können. Es ist ein kleiner, aber feiner Schritt in eine Zukunft, in der Schüler nicht nur passive Konsumenten, sondern aktive Gestalter ihrer Lernwelt sind. Und vielleicht wird der ein oder andere von ihnen in Zukunft selbst einmal große Bühnen erobern – wer weiß das schon! Auf jeden Fall ist es spannend zu beobachten, wie sich solche Projekte weiterentwickeln und immer mehr Schulen inspirieren können.
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