Gestern war es endlich soweit: Der Tag des offenen Hofes in Niedersachsen erstrahlte in vollem Glanz! Am 7. Juni 2026 öffneten rund 50 landwirtschaftliche Betriebe ihre Pforten, und die Menschen strömten in Scharen – geschätzte 165.000 Besucher kamen, um das Leben und Arbeiten auf den Höfen hautnah zu erleben. Eine gute Gelegenheit, um den eigenen Wissensdurst zu stillen und die moderne Landwirtschaft in all ihren Facetten kennenzulernen!

Die Veranstaltung in Niedersachsen begann in Hagen bei Bergen mit einem festlichen Gottesdienst, an dem auch Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) als Ehrengast teilnahm. Die Atmosphäre war einfach unglaublich – die Mischung aus fröhlichem Treiben und dem Duft von frisch gebackenem Brot und regionalen Köstlichkeiten zog die Besucher in ihren Bann. Acht Höfe in Hagen nahmen teil, und die Neugierde der Gäste war greifbar. Hier konnte man nicht nur zuschauen, sondern auch staunen, anfassen und mitreden.

Einblicke in die Landwirtschaft

Auf dem Hof Meyer in Stocksdorf, im Landkreis Diepholz, waren die Zwiebeln und Kartoffeln, die für Chips und Pommes verwendet werden, der Renner. Die Tochter Hanna, 25, und ihr Vater bewirtschaften eine Fläche, die 450 Fußballfeldern entspricht. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer! Aber auch auf dem Klostergut Wiebrechtshausen bei Northeim gab es spannende Einblicke: Hier testet der Saatguthersteller KWS neue Sorten. Und nicht zu vergessen der Wüstenbussard „Karlchen“, der nicht nur in der Bildungsarbeit eingesetzt wird, sondern auch dafür sorgt, dass die Krähen von den Heuballen fernbleiben. Ein cleverer Vogel!

Im Braunschweiger Land präsentierten Betriebe wie Hof Behn, Hof Rühmann und Hof Schreiber moderne und nachhaltige Landwirtschaft. So wird auf Hof Schreiber Agroforst genutzt, und ein Nahwärmenetz versorgt gleich 31 Haushalte. Bei Hof Behn dagegen verarbeitet man eigene Ernten in regionale Produkte wie Mehl, Öl und Honig – das schmeckt man einfach! Das Engagement für die Umwelt war auch auf Hof Rühmann spürbar, wo Tradition und moderne Technik Hand in Hand gehen.

Tierische Begegnungen und Spaß für die Familie

Die tierischen Bewohner waren ein weiteres Highlight. Auf dem Hof von Sabine Bassen in Scheeßel lebten 150 Sauen und Ferkel, und der nachgebaute mobile Schweinemaststall sorgte für einige erstaunte Gesichter. Besucher durften sogar die Schweine streicheln und einen Blick via Livestream auf den Hof von Gabriele Mörixmann in Hilter werfen, wo 600 Schweine in einem Aktivstall mit viel Bewegungsfreiheit leben. Das sorgte für Begeisterung, und die Kinder hatten ihren Spaß!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Im Rahmen des Tages gab es zahlreiche Aktivitäten, die die kleinen Besucher begeisterten: Spiel und Spaß, Tiere aus nächster Nähe, Technikeinblicke und regionale Speisen – für jeden war etwas dabei! Der Hof-Rallye mit Stempelaufgaben war ein Hit unter den Kids, und die Verlosung gegen Ende des Tages versprach zusätzliche Spannung. Das Ziel war es, die Landwirtschaft hautnah zu erleben und Fragen über die Entstehung von Lebensmitteln zu stellen.

Ein Fest für die ganze Familie wurde auch durch das kulinarische Angebot abgerundet. Von Kaffee und Kuchen über Bauernhofeis bis hin zu Burgern und Pommes – die Gaumenfreuden waren vielfältig und luden zum Schlemmen ein. Die Gespräche mit den Landwirten waren dabei ebenso wertvoll wie die Einblicke in die verschiedenen Anbau- und Haltungsmethoden. Themen wie Kartoffelanbau, ökologische Sonderkulturen und moderne Milchtechnik wurden lebhaft diskutiert.

Ein Blick in die Zukunft

Die Unterstützung, die die Veranstaltung von verschiedenen Verbänden und Versicherungen erhielt, zeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft ist. Der Tag des offenen Hofes wird zu einem immer bedeutenderen Event, bei dem nicht nur die landwirtschaftlichen Betriebe, sondern auch die Besucher viel voneinander lernen können. Das Event ist ein Schritt in die richtige Richtung – die Brücke zwischen Stadt und Land wird gestärkt, und die Neugier auf die Herkunft unserer Lebensmittel wächst. Ein gelungener Tag, der hoffentlich viele Erinnerungen hinterlassen hat und Vorfreude auf die nächste Ausgabe weckt!