In der Nacht zu Dienstag ereignete sich auf der B6 bei Bruchhausen-Vilsen ein Vorfall, der nicht nur die betroffenen Fahrzeuginsassen erschreckte, sondern auch ein Licht auf die Herausforderungen im Straßenverkehr wirft. Zwei junge Frauen, 18 und 19 Jahre alt, waren auf einer nächtlichen Fahrt, als die 19-jährige Fahrerin plötzlich einen Igel im Scheinwerferlicht entdeckte. Der kleine Kerl war einfach zu verlockend, um ihm nicht auszuweichen – doch das Manöver ging schief. Sie verlor die Kontrolle über ihren Kleinwagen und überschlug sich. Ein Schreckensmoment, der beide Frauen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus brachte und das Fahrzeug in einen Totalschaden verwandelte. Der Sachschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt, und das Auto war nicht mehr fahrbereit.

Erst einmal, das muss man sich vorstellen: Eine harmlose Nachtfahrt, und plötzlich findet man sich in einem echten Schlamassel wieder. Igel sind ja im Dunkeln oft unterwegs, und sie haben den Ruf, sich unberechenbar zu bewegen. Das macht es für Autofahrer nicht einfacher. Der ADAC hat deshalb auch schon gewarnt, dass riskante Brems- und Ausweichmanöver, die vielleicht den kleinen Stachelritter retten sollen, oft eher Menschen gefährden als das wehrlose Tier. Ein plötzlicher Bremsvorgang kann nicht nur zu einem Unfall führen, sondern auch zum Verlust von Ansprüchen bei der Autoversicherung. Und das will ja wirklich niemand – schon gar nicht, wenn man es mit einem Igel zu tun hat!

Die Igel und ihre nächtlichen Abenteuer

Diese kleinen Tiere sind meist allein und überaus nachtaktiv. Sie streifen durch Gärten und Siedlungen, auf der Suche nach Futter. Viele Menschen haben ein Herz für die Igel und versuchen, ihnen im Winter zu helfen oder ihre Gärten so zu gestalten, dass die kleinen Bewohner dort ungestört leben können. Doch die Gefahr im Straßenverkehr bleibt hoch. Wenn man nicht sicher anhalten kann, könnte man versuchen, den Igel zwischen die Räder zu nehmen – aber auch das ist nicht risikofrei! Es ist ein schmaler Grat zwischen Mensch und Tier.

Wenn man tatsächlich auf einen Igel trifft und die Situation es zulässt, sollte man den Warnblinker einschalten. Das gibt den nachfolgenden Verkehrsteilnehmern ein bisschen Vorwarnung. Und wenn es sicher ist, kann man den verletzten Igel vorsichtig mit Handschuhen von der Fahrbahn entfernen. Aber Vorsicht! Der Weg zum Tierarzt oder zur Igelstation sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn man sicher ist, dass der Igel Hilfe benötigt. In der Dämmerung und an unübersichtlichen Stellen ist besondere Vorsicht geboten. Manchmal ist es besser, einfach weiterzufahren, als ein Risiko einzugehen.

Ein Teil der Gemeinschaft

In der kühleren Jahreszeit sind Igel häufiger in der Nähe von Siedlungen anzutreffen – und das ist ein großes Problem. Es ist nicht nur für die Tiere gefährlich, sondern auch für die Autofahrer, die vielleicht in einen Unfall verwickelt werden. Verkehrssicherheit hat oberste Priorität, und das Anhalten sollte nur erfolgen, wenn es gefahrlos ist. Die Straße ist kein Ort für spontane Entscheidungen, vor allem nicht, wenn es um das Leben eines kleinen, stacheligen Freundes geht.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In der Nacht zu Dienstag kam es in Bruchhausen-Vilsen also zu einem Vorfall, der uns alle zum Nachdenken anregen sollte. Wie oft haben wir schon einen Igel am Straßenrand gesehen und uns gefragt, ob wir anhalten sollten? Man sollte immer vorausschauend und langsamer fahren, besonders in der Nähe von Siedlungen und auf Außerortsstraßen. Denn das Leben ist kostbar – egal ob für Menschen oder für die kleinen, stacheligen Mitbewohner unserer Welt.

Technisch repräsentiert unser neues Magazin-System den aktuellen Stand der Technik für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und für die Redaktion langfristig wartbar. Die Umsetzung dieser hohen Standards wurde von Daniel Wom / VeloCore mit dem Anspruch realisiert, eine langlebige und zukunftssichere Lösung zu schaffen.