Heute ist der 19.06.2026 und die Stadt Bassum hat wieder einmal bewiesen, wie wichtig das Ehrenamt für die Gemeinschaft ist. Auf der Kulturbühne an der Mittelstraße wurden zahlreiche Ehrenamtliche geehrt, die sich in herausragender Weise für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen. Bürgermeister Christian Porsch und andere Laudatoren hoben in ihren Ansprachen die große Bedeutung des Ehrenamtes hervor und wie unentbehrlich diese Menschen für das soziale Gefüge sind. Es war eine feierliche Veranstaltung, bei der Herz und Leidenschaft für die Gemeinschaft spürbar waren.

Die Preisträger der Bassumer Medaille sind Hartmut Segelhorst, Sabine Kayser, Walter Israel, Ilse Klausing, Gaby Stubbe und Anders Niedenführ. Jeder von ihnen hat auf seine Weise bleibende Spuren hinterlassen. Hartmut Segelhorst, als Spartenleiter im Sportverein Osterbinde, hat nicht nur den Verein vorangebracht, sondern auch viele junge Menschen zur sportlichen Betätigung motiviert. Sabine Kayser hingegen hat sich über viele Jahre in der DLRG-Ortsgruppe Bassum engagiert und verantwortet dort mit viel Hingabe die Schwimmausbildung.

Ein bunter Strauß an Engagement

Walter Israel ist seit 2006 im Verein des Bürgerbusses aktiv und fungiert als technisches Rückgrat des Vereins – eine unverzichtbare Rolle, die oft im Hintergrund bleibt, aber für die Mobilität vieler Bürger entscheidend ist. Auch Ilse Klausing und Gaby Stubbe haben sich in der Initiative „Abenteuer Vorlesen“ engagiert und bringen mit ihren Lesungen in verschiedenen Einrichtungen Kinderaugen zum Leuchten. Anders Niedenführ, der Leiter der Bassumer Tafel seit 14 Jahren, unterstützt mit seinem Team 181 Haushalte – eine Aufgabe, die sowohl viel Herz als auch Organisationstalent erfordert.

Die Veranstaltung war nicht nur eine Ehrung, sondern auch ein Zeichen der Dankbarkeit für all jene, die sich unermüdlich für andere einsetzen. Bürgermeister Porsch dankte auch sechs Schülerinnen der Oberschule Bassum, die als Schülerlotsinnen tätig sind und somit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit ihrer Mitschüler leisten. Die Schülerband der Lukas-Schule sorgte für die musikalische Untermalung und verlieh dem Ganzen eine fröhliche Note. Man konnte förmlich die Freude und den Stolz in der Luft spüren!

Gemeinschaft erleben

Nach den offiziellen Ehrungen gab es Fingerfood und die Gelegenheit für Smalltalk – ein perfekter Abschluss für einen Abend, der ganz im Zeichen des Ehrenamtes stand. Es ist immer wieder berührend zu sehen, wie viel Engagement in der Gemeinde steckt und wie wichtig ein solches Miteinander für das Zusammenleben ist. Man könnte fast sagen, es ist wie ein großes Familienfest, bei dem jeder einen Platz hat und geschätzt wird.

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Das Ehrenamt ist nicht nur eine Pflicht, es ist eine Herzensangelegenheit. Menschen wie die Preisträger zeigen uns, dass man mit Leidenschaft und Hingabe viel erreichen kann. In Zeiten, in denen die Welt oft so hektisch und unpersönlich erscheint, sind solche Veranstaltungen ein Lichtblick. Sie erinnern uns daran, dass wir alle Teil einer größeren Gemeinschaft sind und dass jeder Beitrag zählt.

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