In der beschaulichen Gemeinde Bassum gibt es Veränderungen in der Ballettschule, die vielen Herzen nahegehen. Ina Zurek, die seit 40 Jahren die Geschicke der Schule lenkt, zieht sich zurück. Der Abschied ist bittersüß – sie hat mit nur drei Jahren selbst die ersten Schritte auf der Bühne gemacht und ihr Diplom an der renommierten Folkwang-Universität in Essen erworben. Mit einer Vielzahl an Erfahrungen aus dem Tourneetheater in Oberhausen und einem Studium in Germanistik und Psychologie hat sie die Ballettschule als ihre „Keimzelle“ bezeichnet. In den kommenden Wochen wird sie sich schrittweise aus dem aktiven Unterricht zurückziehen und sich mehr der Organisation und dem Gesang widmen.

Ihre letzte Inszenierung wird das Märchen von Cinderella sein, ein Stück, das die Zuschauer verzaubern soll. Am 6. und 7. Juni wird die Ballettschule im Sulinger Stadttheater mit Sarah Johanna Geonjyan in der Hauptrolle auf die Bühne treten. Die beiden Aufführungen um 11 und 15:30 Uhr versprechen ein Spektakel für die ganze Familie – insgesamt 350 Mitwirkende, von den Kleinsten bis hin zu Erwachsenen im Alter von 60 Jahren, werden an diesem besonderen Event teilnehmen. Die Vorbereitungen dazu begannen bereits vor zwei Jahren. In der Turnhalle der Drei-Freunde-Grundschule in Scholen wurde fleißig geprobt. Das Stück erzählt die berührende Geschichte von Cinderella, die von ihren Stiefmutter und Stiefschwestern schlecht behandelt wird, bis eine gute Fee ihr zur Seite steht. Ein Klassiker, der Jung und Alt begeistert!

Neuer Wind in der Ballettschule

Die Leitung der Ballettschule wird nun in die Hände von Jennie Mitrovic übergeben. Nach den Aufführungen wird sie die Kinder und Jugendlichen sportlich weiterbringen und für frischen Wind sorgen. Jennie ist sich der Bedeutung der Zusammenarbeit für die Aufführungen bewusst, und die Unterstützung, die sie von Constanze Cordes, Beate Kastner, Linnea Herzki und Rebecca Ibendorf erhält, wird ihr dabei helfen. Sophie Cordes, die eine Ausbildung zur Ballettpädagogin beginnt, und die treue Sarah Johanna Geonjyan bleiben ebenfalls aktiv in der Schule. Gemeinsam werden sie sich dafür einsetzen, dass das Erbe von Ina Zurek weiterlebt.

Die Inszenierung von Cinderella wird von Ina Zurek und Jennie Mitrovic choreografiert. Es wird spannend sein zu sehen, wie die Mischung aus klassischer Balletttechnik und den modernen Bewegungen der neuen Generation in dieser Aufführung zum Tragen kommt. Beate Kastner, Constance Cordes und Lisa Wollenweber haben bereits Kostüme entworfen, die mit Kosten bis zu 350 Euro pro Stück ein wahres Kunstwerk darstellen sollen. Das Bühnenbild wird vom Team selbst entworfen und gebaut, sodass jede Ecke der Bühne nach Fantasie und Märchenwelt riecht.

Cinderella – ein zeitloses Märchen

Die Geschichte von Cinderella, die auf dem Märchen „Aschenputtel“ basiert, hat die Menschen seit Generationen in ihren Bann gezogen. Mit der Musik von Sergej Prokofjew, die 1945 am Moskauer Bolschoi Theater uraufgeführt wurde, verbindet sich eine ganz besondere Atmosphäre. Die Choreografie des Aalto Ballett Essen unter Jean-Christophe Maillot kombiniert klassische Balletttechnik mit modernen Elementen und zieht Jung und Alt gleichermaßen an. In Bassum wird diese zeitlose Erzählung nun in einer eigenen, charmanten Version präsentiert.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

So verabschiedet sich Ina Zurek von einem Kapitel, das sie mit viel Leidenschaft und Hingabe gefüllt hat. Ihr Engagement wird in den Herzen vieler Tänzer und Zuschauer weiterleben. Die Ballettschule Bassum, ein Ort der Kreativität und des künstlerischen Ausdrucks, wird auch in Zukunft ein Zuhause für viele junge Talente sein.