Rettung im Watt: Wie ein dramatischer Einsatz in Cuxhaven mit einem glücklichen Ende endete
Am 25. Juni 2026 wurde die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Cuxhaven zu einem Einsatz gerufen, der alles andere als alltäglich war. Um 14:14 Uhr alarmierte ein besorgter Bürger die Rettungskräfte. Er meldete, dass zwei Personen etwa 800 Meter im Watt waren und nicht zurück zum Strand gelangen konnten. Ein besorgniserregender Fall, denn der Wasserstand war bereits zu hoch, was zur Auslösung des Wattalarms führte. Im Hintergrund liefen die Vorbereitungen der Einsatzkräfte auf Hochtouren.
Die Berufsfeuerwehr Cuxhaven, die Freiwillige Feuerwehr Duhnen-Stickenbüttel und die DLRG Cuxhaven machten sich sofort auf den Weg. Der Einsatzort lag in der Höhe der Rettungsbake 5, auf dem Weg zur Insel Neuwerk. Hierbei wurden auch Unimogs und ein Kettenfahrzeug (ARGO 8×8) entsandt, während ein DLRG Wattrettungsunimog als Redundanz mit einem JetSki am Strand blieb. Man kann sich gut vorstellen, wie die Einsatzkräfte in der Sonne schwitzten, während sie sich an der Schwerlastrampe in Duhnen zur Einsatzleitung trafen.
Die Rettungsaktion
Gerade als die Einsatzkräfte alle Vorbereitungen getroffen hatten, kam die nächste Wendung: Die Alarmierung stellte sich als weniger dramatisch heraus als zunächst befürchtet. Nach Rücksprache mit dem Anrufer konnte Entwarnung gegeben werden: Die beiden Wattwanderer hatten es ohne fremde Hilfe geschafft, sicher an den Strand zurückzukehren. Und so wurde der Einsatz gegen 21:05 Uhr abgebrochen, ein erleichterndes Ende für alle Beteiligten!
Doch damit war die Geschichte noch nicht zu Ende. Während des Einsatzes wurde eine weitere Person in Gefahr gemeldet. Die DLRG-Drohne entdeckte zwei weitere Wattwanderer in der Nähe des „Eitzensandes“. Auch ein Hamburger Polizeihubschrauber, der zur Unterstützung gerufen wurde, fand die beiden und stellte fest, dass sie ebenfalls auf dem Rückweg zur Insel Neuwerk waren und keine Hilfe benötigten. Ein Glücksfall, dass alle Beteiligten rechtzeitig gefunden wurden und unversehrt waren!
Zusammenarbeit der Rettungskräfte
Die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen – DLRG, Feuerwehr und Polizei – war beispielhaft. Ein großes Dankeschön gebührt der Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ und den Kollegen des WSPR 4 in Cuxhaven für die gute Zusammenarbeit. In solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig eine gut koordinierte Rettungsaktion ist. Die Einsatzkräfte waren schnell, effizient und vor allem – wie immer – bereit, ihr Bestes zu geben, um Leben zu retten.
Insgesamt ein Tag, der wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben wird, sowohl für die Einsatzkräfte als auch für die Wattwanderer. Man kann nur hoffen, dass solche Einsätze weiterhin mit einer positiven Wendung enden!
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