In Westerstede, einer charmanten Stadt im Ammerland, brodelt es gerade richtig! Die „Wohngemeinschaft Rotbuche“ plant ein innovatives Wohnprojekt, das nicht nur bezahlbaren Wohnraum schaffen soll, sondern auch der Einsamkeit im Alter entgegenwirken möchte. Die Visionäre hinter diesem Vorhaben sind Hans und Ute Buse, Kerstin Rex, Andrea Sinning, Elke Ammersken und Thomas Witt – ein engagiertes Team, das mit Herz und Verstand an die Sache herangeht. Am 12. August um 18 Uhr laden sie zu einem Informationsabend auf dem geplanten Grundstück an der Gartenstraße 19 ein. Wer sich mit Ideen oder einfach nur Interesse einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, sich per E-Mail an rotbuche@ewe.net anzumelden.

Die Idee, die hinter der „Rotbuche“ steht, ist so einfach wie genial: Selbstbestimmt und in Gemeinschaft alt werden. Geplant sind zwölf barrierefreie Wohneinheiten zwischen 50 und 60 m², die sich auf einem Erbpachtgrundstück der Kirche erstrecken. Hier sollen nicht nur individuelle Rückzugsorte entstehen, sondern auch Gemeinschafts- und Wirtschaftsräume, in denen ein reges Miteinander gefördert wird. Ein bisschen wie bei einer großen Familie – nur ohne die nervigen Onkels, die ständig über die letzten Fußballergebnisse diskutieren!

Ein Zuhause für alle

Besonders bemerkenswert ist, dass Paare die Möglichkeit haben, ihre Wohnungen zusammenzulegen oder zu teilen. Diese Anpassungsfähigkeit ist ein echter Pluspunkt und zeigt, dass hier an die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner gedacht wurde. Die angestrebte Nettokaltmiete liegt zwischen 7 und 8 Euro pro Quadratmeter. Eine echte Erleichterung in Zeiten, in denen die Mietpreise in Deutschland oft exorbitant in die Höhe schießen.

Der Name „Rotbuche“ ist nicht zufällig gewählt. Er stammt von einem schützenswerten Baum auf dem Grundstück, der symbolisch für das Wachstum und die Stärke der Gemeinschaft steht. Das Projekt nahm seinen Anfang bei einer VHS-Veranstaltung über alternative Wohnformen im Alter. So kommt es, dass die Kirchengemeinde bereitwillig ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellte – eine Win-win-Situation, wenn man so will.

Gemeinsam statt einsam

Einige der Initiatoren haben persönliche Erfahrungen mit Einsamkeit im Alter gemacht – wie Hans Buses Mutter, die allein in einem großen Haus lebte. Das hat sie geprägt und motiviert, etwas zu verändern. Es ist ein schönes Zeichen der Solidarität, dass sie nicht nur an sich selbst denken, sondern auch anderen helfen möchten, in Gemeinschaft alt zu werden. Ehrlich gesagt, das ist der Stoff, aus dem die besten Nachbarschaften gemacht sind.

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Die „Wohngemeinschaft Rotbuche“ ist somit nicht nur ein Wohnprojekt, sondern ein Lebenskonzept, das den respektvollen Umgang miteinander in den Vordergrund stellt. Es zeigt, dass man in jedem Lebensabschnitt Unterstützung und Freude finden kann – und das vielleicht gerade dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Wer also Lust hat, sich auf ein solches Abenteuer einzulassen, sollte nicht zögern. Die Türen stehen offen, und mit ein bisschen Mut kann das ein neues Zuhause werden – für viele.

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