Die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft hat im Vorfeld der WM 2026 eine herbe Niederlage hinnehmen müssen. Am 2. Mai 2026 verlor das Team unter Head Coach Roger Bader in Garmisch-Partenkirchen gegen Deutschland mit 2:5. Ein Spiel, das für Österreich alles andere als optimal startete. Nach 40 Minuten lag die Mannschaft bereits mit 0:3 im Rückstand und konnte sich erst im Schlussdrittel etwas fangen.

Die Torschützen für Deutschland waren Maximilian Kastner (8. Minute), Alexander Blank (13. Minute), Alexander Karachun (40. Minute), Daniel Fischbuch (56. Minute, Powerplay) und Tim Brunnhuber (60. Minute, Empty Net). Österreich konnte durch Lucas Thaler (44. Minute) und Marion Huber (48. Minute, Powerplay) zwei Treffer erzielen, doch das Aufbäumen kam zu spät. Maximilian Rebernig erhielt zudem eine fünfminütige Strafe, die Deutschland die Möglichkeit zur Vorentscheidung gab.

Schwieriger Start und positive Ansätze

Florian Vorauer, der im Tor der Österreicher stand, musste verletzungsbedingt im zweiten Drittel ausgewechselt werden. David Kickert kam für ihn ins Spiel und zeigte eine solide Leistung. Head Coach Roger Bader äußerte sich nach dem Spiel, dass die ersten 40 Minuten unterlegen waren, jedoch das letzte Drittel positive Ansätze zeigte. Lucas Thaler sprach von kleinen Fehlern, die bis zur WM behoben werden müssen, um erfolgreich zu sein.

Das nächste Vorbereitungsspiel steht bereits am 9. Mai 2026 gegen Slowenien in Klagenfurt an. In den letzten Wochen wird das Team intensiv an seiner Form arbeiten, um bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026, die vom 15. bis 31. Mai in Zürich und Fribourg stattfindet, konkurrenzfähig zu sein.

Fahrplan zur WM 2026

Österreichs Eishockey-Nationalteam nimmt 2026 zum fünften Mal in Folge an der Weltmeisterschaft der Top-Division teil. Die WM wird in der Gruppe A in der Swiss Life Arena in Zürich ausgetragen, wo Österreich auf starke Gegner wie die USA, den Gastgeber Schweiz sowie Finnland, Deutschland, Lettland, Ungarn und Großbritannien treffen wird.

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Die Vorbereitung auf die WM umfasst ein intensives Programm mit insgesamt acht Testspielen. Die ersten Spiele fanden bereits im April statt, unter anderem gegen Lettland und Tschechien. Der Fahrplan ist straff, aber notwendig, um sich auf die bevorstehenden Herausforderungen optimal vorzubereiten. Nach dem Spiel gegen Slowenien wird das Team auch noch einen letzten Feinschliff benötigen, bevor es in die WM geht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Niederlage gegen Deutschland zwar schmerzhaft war, aber auch wichtige Erkenntnisse für die kommenden Spiele liefern kann. Österreich hat noch Zeit, sich einzuspielen und an den Schwächen zu arbeiten, um bei der WM 2026 ein besseres Bild abzugeben.