Heute ist der 5. Juni 2026, und in der kleinen, aber feinen Stadt Schotten im Wetteraukreis steht etwas ganz Besonderes auf dem Programm. Die Schottener Tafel öffnet ab Dienstag, dem 9. Juni, ihre Türen für einen neuen Vortagsladen, der nicht nur für berechtigte Kunden zugänglich ist. Das klingt ja fast wie ein Fest! Wer hätte gedacht, dass man mit übrig gebliebenen Lebensmitteln so viel Gutes tun kann? Ab 14 Uhr können die Menschen vorbeikommen und sich mit frischem Obst, Gemüse und Backwaren versorgen – solange der Vorrat reicht, versteht sich. Ein paar Münzen als kleine Spende für die Vereinsarbeit sind natürlich willkommen. Es ist ein toller Schritt, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und gleichzeitig Menschen zu unterstützen, die vielleicht nicht so viel Geld zur Verfügung haben.
Franz Richter, der Vorsitzende der Tafel, hat großartige Neuigkeiten verkündet. Die neuen Räumlichkeiten bieten mehr Platz und bessere Lagermöglichkeiten für die gespendeten Lebensmittel. Das klingt nach einem richtigen Glücksgriff! Rund 70 Familien gehören zum Kundenkreis in Schotten, und die Tafel sucht noch jüngere ehrenamtliche Helfer für Abholfahrten in Schotten und Gedern. Es gibt sogar eine Außenstelle in Ulrichstein, die etwa 30 Personen versorgt. Es ist schön zu sehen, dass die Tafel in einer guten finanziellen Lage ist. Einnahmen kommen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuschüssen. Die Arbeit, die hier geleistet wird, ist von unschätzbarem Wert.
Ein Blick auf die Zahlen
Und wie sieht es mit der Warenversorgung aus? Aktuell gibt es keine größeren Engpässe, nur eine Person steht auf der Warteliste. Das ist doch ein gutes Zeichen! Der Vorstand wurde bei den Neuwahlen bestätigt: Franz Richter bleibt Vorsitzender, Michael Steig ist nun Stellvertreter, Willi Renker kümmert sich als Schatzmeister um die Finanzen, während Sabine Richter als Schriftführerin agiert. Gerhard Vogel und Andrea Krämer unterstützen als Beisitzer das Team. Es sieht also nach einer soliden Mannschaft aus, die bereit ist, den Menschen in der Region unter die Arme zu greifen.
Für viele ist die Tafel ein Lichtblick in schweren Zeiten. In Deutschland gibt es über 980 Tafeln, die sich gegen Lebensmittelverschwendung und Armut stark machen. Sie unterstützen insgesamt 1,5 Millionen Menschen mit geretteten Lebensmitteln. Ein schöner Gedanke, oder? Die Angebote sind so vielfältig wie die Menschen, die sie in Anspruch nehmen. Manchmal werden Lebensmittel kostenlos oder gegen einen kleinen Betrag abgegeben. Die Tafeln sind eine wichtige Säule in unserer Gesellschaft, unabhängig von politischen Richtungen oder Konfessionen.
Gemeinsam für eine bessere Zukunft
Die ehrenamtlichen Helfer:innen – über 77.000 sind es deutschlandweit – sind das Herzstück dieser Organisation. Die meisten von ihnen arbeiten ohne Bezahlung, nur aus dem Wunsch heraus, etwas Gutes zu tun. Sie sind die stillen Helden, die oft im Hintergrund agieren, um anderen zu helfen. Die Werte, für die die Tafeln stehen, sind klar: Nachhaltigkeit, Humanität und soziale Verantwortung. Es geht nicht nur darum, Lebensmittel zu retten, sondern auch um die Wertschätzung der Lebensmittel und die Menschen, die sie empfangen. Jeder hat das Recht auf eine warme Mahlzeit und ein Stückchen Würde.
In Zeiten, in denen die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht, ist es wichtig, dass solche Initiativen wie die Schottener Tafel bestehen bleiben und gefördert werden. Es sind kleine Schritte, die Großes bewirken können. Und wer weiß, vielleicht kommt der ein oder andere ja auf die Idee, selbst aktiv zu werden und mitzuhelfen. Denn jede Hand zählt! Und am Ende des Tages sind wir alle Teil dieser Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und füreinander da ist.