Radio Gude: Ein neues Klangbild für Oberhessen
Im Herzen des Wetteraukreises hat Radio Gude mit einer festlichen Kick-off-Veranstaltung im Auenlandhof in Dauernheim seinen Sendebetrieb gestartet. Dieses neue Regionalradio hat sich als offizieller Partner der interkommunalen Landesgartenschau Oberhessen 2027 positioniert und hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen, Kommunen, Vereine, Initiativen und Unternehmen in der Region zu vernetzen. Es ist eine spannende Initiative, die die Stärken der Region in den Mittelpunkt rückt und die Gemeinschaft stärken möchte.
Das Team von Radio Gude besteht aus einer engagierten Gruppe von Persönlichkeiten, darunter Nadine und Martin Stöppler, Thomas „Tammi“ Tamberg, Martin Heuser, Boris Meixner, Naomi Ott, Tobias Bartel, Olaf Kromm, Anja Goldstein und Germaine Stragies. Sie alle arbeiten daran, ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten, das Musik, lokale Nachrichten, dpa-News, Interviews, Horoskope und kuriose Wissensbeiträge umfasst. Um die Reichweite und die Inhalte weiter auszubauen, sucht Radio Gude aktiv nach weiteren Partnern und Personen zur Verstärkung in den Bereichen Moderation, Organisation und Vertrieb.
Einblicke in das Programm
Das Programm von Radio Gude ist darauf ausgelegt, die Zuhörer rund um die Uhr zu unterhalten und zu informieren. Über die App und das Web sind die Sendungen jederzeit zugänglich. Zu den ersten Gründungspartnern gehören unter anderem die Landesgartenschau, der Regionalladen Gedern, die Ovag, die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen und der Kreis-Anzeiger. Thomas Tamberg, Geschäftsführer von Radio Gude und gebürtiger Hanauer, hat das Projekt zusammen mit Volker Schwarz ins Leben gerufen und lebt seit nunmehr zehn Jahren in Büdingen. Die Veranstaltung wurde von Melanie und André Hülsbömer mit einem köstlichen „Gude Handkäs’“ umrahmt, was dem Event eine besondere Note verlieh.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Region Oberhessen ist der Oberhessen-Radweg, der die Kommunen Gedern, Hirzenhain, Ortenberg, Ranstadt, Nidda und Schotten miteinander verbindet. Ziel dieses Radweges ist es, das touristische Potenzial der Region zu erschließen und die Schönheit der Landschaft zu präsentieren. Die Strecke verläuft entlang geschichtsträchtiger Orte und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die die Vergangenheit von Kelten, Römern und der Braunkohleförderung thematisieren.
Fahrradfreundliche Region
Die Route, die zwischen Schotten und Ranstadt auf dem Hessischen Radfernweg R4 und Niddaradweg sowie auf dem Vulkanradweg verläuft, bietet nicht nur landschaftlich reizvolle Abschnitte, sondern auch umfangreiche Möglichkeiten zur Erholung. Das Thema Wasser, das zentrale Element der Route, wird durch Renaturierungsflächen und verschiedene Natur- und Freibäder in der Region unterstrichen. Gastronomische Angebote und zertifizierte Bett+Bike-Unterkünfte stehen den Radfahrern in den elf LGS-Kommunen zur Verfügung, sodass einem entspannten Aufenthalt in der Region nichts im Wege steht.
Mit dem geplanten Neubauprojekt zwischen Ortenberg-Selters und Ranstadt an der B275, das zur Eröffnung der Landesgartenschau im April 2027 fertiggestellt sein soll, wird die Region weiter aufgewertet und für Besucher attraktiver gestaltet. Die ersten Überlegungen zu den Routenverläufen fanden bereits 2023 statt und wurden in enger Abstimmung zwischen dem Wetteraukreis, dem Verein Oberhessen und der Wirtschaftsförderung entwickelt.
Insgesamt verspricht Radio Gude, gemeinsam mit der Landesgartenschau und weiteren regionalen Projekten, eine lebendige Vernetzung und ein breites Spektrum an Angeboten, die sowohl Einheimische als auch Besucher in die Region ziehen sollen. Weitere Informationen zu Radio Gude finden Sie auf ihrer offiziellen Webseite hier.
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