Heute, am 22. Mai 2026, hat sich in Ortenberg ein spannendes Kapitel aufgeschlagen. Christian Zahn wurde als neuer Stadtbrandinspektor ernannt. Das ist schon mal eine große Sache, oder? Bürgermeister Markus Bäckel überreichte ihm die Ernennungsurkunde während der Stadtverordnetenversammlung. Ein feierlicher Moment, der nicht nur für Christian, sondern auch für die gesamte Gemeinde von Bedeutung ist. Willibald Goldbach, sein Vorgänger, erhielt im gleichen Atemzug die Entlassungsurkunde – ein bittersüßer Abschied, der gleichzeitig den Platz für frischen Wind frei macht.
Die Versammlung war ein Schmelztiegel der Neuerungen. Nicolai Lotz wurde zum ersten Stellvertreter von Christian Zahn ernannt, während Florian Neun als zweiter Stellvertreter in Aussicht steht, allerdings noch die erforderlichen Lehrgänge absolvieren muss. Spannend, oder? Es zeigt sich, dass die Feuerwehr – ein Rückgrat der Gemeinde – gut aufgestellt ist. Marius Piee, der zweite stellvertretende Wehrführer in Bleichenbach, wird auch weiterhin seinen Beitrag leisten. Man merkt, dass hier ein starkes Team am Werk ist!
Die Wahlen und ihre Bedeutung
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Verleihung von Ehrenbezeichnungen an ausgeschiedene Mandatsträger, die jedoch auf Antrag von Valentin Schwarz vertagt wurde. Das wirft Fragen auf: Was macht man mit den Verdiensten derjenigen, die sich jahrelang für die Gemeinschaft engagiert haben? Auf die nächste Sitzung darf man gespannt sein. Ein weiteres Thema, das die Gemüter bewegte, war die Ergänzungswahl zum Ortsgericht, die im dritten Anlauf erfolgreich durchgeführt wurde. Andreas Schwenz von der CDU erläuterte die Notwendigkeit dieser Stellenausschreibung aufgrund des Ausscheidens von Manfred Kraft. Udo Schädel von der SPD beantragte die Neuausschreibung der Stelle, doch das wurde abgelehnt. Ein spannendes Ringen um die besten Köpfe für die Gemeinde!
Hans-Henning Kirchhof wurde als Kandidat für das Ortsgericht vorgeschlagen – ein Schritt, der sicherlich nicht unbemerkt bleiben wird. Auch die Wahlen der Vertreter und Stellvertreter wurden von der FWG und den Grünen durchgesetzt. Ein Zeichen für einen lebendigen demokratischen Prozess! Die gewählten Vertreter zur Verbandsversammlung des Zweckverbandes Sozialstation Oberes Niddertal, darunter Michael Kolbe, Hartmut Langlitz und Björn Liebegott-Sattler, werden sich nun um die Belange der sozialen Einrichtungen kümmern. Hier stehen wichtige Entscheidungen an!
Die Rolle der Ehrenbeamten
In all dem Trubel um die Wahlen und Ernennungen darf nicht vergessen werden, welche Bedeutung Ehrenbeamte für das Gemeinwohl haben. Das Beamtenstatusgesetz regelt die Rechtsstellung von Ehrenbeamten – die unentgeltlich öffentliche Aufgaben wahrnehmen. Sie sind eine tragende Säule in der Verwaltung, ohne dafür ein Gehalt zu beziehen. Oft sind es Personen wie ehrenamtliche Bürgermeister oder Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr, die ihre Zeit und Energie für das Wohl der Gemeinschaft einbringen. Bei der Ernennung zu Ehrenbeamten wird eine Urkunde ausgegeben, die die Rechte und Pflichten festhält. Man könnte sagen, es ist ein bisschen wie eine Heiratsurkunde – nur dass die „Ehe“ mit der Öffentlichkeit und dem Gemeinwohl stattfindet.
Es gibt viele Beispiele für Ehrenbeamte in der Region, aber ihre Rechte und Pflichten unterscheiden sich deutlich von denen hauptamtlicher Beamter. Sie haben keine Dienstherren und unterliegen nicht den strengen Regelungen, die für reguläre Beamte gelten. Gleichzeitig gibt es Anforderungen wie die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses oder die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen. Das zeigt, dass auch im Ehrenamt Professionalität gefragt ist!
Die Zukunft gestalten
Die rechtliche Stellung von Ehrenbeamten ist durch das Beamtenstatusgesetz sowie durch länderspezifische Gesetze geregelt. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise können Ehrenbeamte jederzeit verabschiedet werden. Für die Zukunft der Gemeinde Ortenberg wird es entscheidend sein, dass diese Strukturen auch in den kommenden Jahren stabil bleiben. Schließlich sind Ehrenbeamte nicht nur ein notwendiges Übel, sondern sie sind die Herzschläge unserer Gemeinden, die mit ihrem Engagement den Puls der Gesellschaft bestimmen.
So viel steht fest: Die Ernennung von Christian Zahn und die zahlreichen Wahlen und Ernennungen in der Stadtverordnetenversammlung sind ein Zeichen dafür, dass Ortenberg lebendig ist und sich stetig weiterentwickelt. Man kann gespannt sein, welche Wege die neuen Verantwortlichen einschlagen werden und wie sie die Herausforderungen meistern. Die Gemeinde ist aufgerufen, diese Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und sich aktiv einzubringen. Denn schließlich gestalten wir alle zusammen die Zukunft – und das ist doch eine schöne Vorstellung!