Heute ist der 16. Juni 2026 und im Wetteraukreis geht’s richtig zur Sache! Bei den Gederner Kulturtagen, die dieses Jahr von Mitte Juni bis Mitte August stattfinden, wird es bunt und vielfältig. Die Veranstaltungen sprießen geradezu aus dem Boden, und die erste große Attraktion war das Debüt der JM Big Band. Die Band hat ihren ersten Auftritt bei den Kulturtagen und bringt frischen Wind in die Jazzszene der Region.

Gegründet von ehemaligen Mitgliedern der aufgelösten Brasstime Big Band, steht die JM Big Band unter der musikalischen Leitung von Mark Schwarzmayr, während Michael Siebert als Bandorganisator fungiert. Die Besetzung ist ein Traum für Jazzliebhaber: Saxofon, Posaunen, Trompeten, Schlagzeug, Gitarre, Kontrabass und Piano – da bleibt kein Ohr trocken! Ein besonderes Highlight war die Gastmusikerin Stephanie Wagner, die mit ihrer Querflöte das Publikum verzauberte. Sie hat in Mainz und am berühmten Berklee College in Boston studiert und bringt internationale Bühnenerfahrung mit. Neben ihrer beeindruckenden Karriere unterrichtete sie auch an der Musikhochschule Mainz und hat 2011 den Jazzpreis der Stadt Worms gewonnen.

Ein Abend voller Jazz

Die Big Band hatte ein spannendes Konzertprogramm zusammengestellt, das sowohl Jazz-Standards als auch Eigenkompositionen umfasste. Das Eröffnungsstück „I Can Give You Anything But Love“ mit Saxofonsoli und Gesang von Christina Wagner sorgte gleich zu Beginn für Gänsehaut. Weitere musikalische Leckerbissen waren „When Sunny Gets Blue“, „Bundle of Funk“ und „White Landscape“, eine Eigenkomposition von Wagner, die das Publikum mit ihrer Kreativität beeindrucken konnte. Die Stücke „State of Suspense“ und „Traces“ forderten die Musiker rhythmisch heraus und zeigten, was in ihnen steckt. Besonders bemerkenswert war auch Wagners Demonstration des Loopen in ihrer Komposition „Groove Jam Loop“ – ein echter Ohrwurm! Die Band spielte zudem Klassiker wie „Skyfall“, „Fever“ und „Roo“, das eine musikalische Verarbeitung von Känguru-Sprüngen darstellt. Und zum krönenden Abschluss gab’s „Blues für Alfie“ und „Rio de Janeiro Blues“ – ein fulminanter Schlussakkord!

Das Konzert fand im malerischen Schlosshof statt und die Atmosphäre war einfach fantastisch. Die Jazz-Freunde Gedern sorgten für das richtige Ambiente, und es war einfach schön zu sehen, wie die Gemeinde zusammenkommt, um diese Kunstform zu feiern. Mark Schwarzmayr kündigte zudem das bevorstehende Gederner Sommerkonzert mit Jazzsänger Kai Podack an – da darf man sich schon jetzt auf einen weiteren musikalischen Leckerbissen freuen!

Die Gederner Kulturtage 2026 im Überblick

Die Gederner Kulturtage 2026 sind ein echtes Fest der Kultur. Sie beginnen am 11. Juni mit einer Vernissage in der VR-Bank um 19 Uhr, wo die Malerin Monika Hoksch mit ihren Landschaftsmotiven die Besucher verzaubert. Am 13. Juni, um 20 Uhr, geht’s dann weiter mit „JM Big Band meets Stephanie Wagner“ im Schlosshof. Ein Höhepunkt ist auch das Singen der Chöre am 20. Juni mit regionalen Chören, die Klassiker und Musicalmelodien präsentieren. Für Filmfreunde gibt es am 27. Juni ein Open-Air-Kino mit dem Film „Glennkill – ein Schafskrimi“. Für die Kleinsten ist das natürlich ein großer Spaß!

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Und wer sich auf die musikalische Vielfalt freuen möchte, sollte den 4. Juli im Kalender markieren: Da tritt die Band „Let the Butterfly“ beim 35. Open-Air Musikfestival im Schlosshof auf. Die Sportlerehrung am 15. August wird ebenfalls ein festlicher Höhepunkt, der im Rahmen des Stadtlaufs stattfindet. Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist frei, und für das leibliche Wohl sorgen die Lindenbaumfreunde, die Speis und Trank bereitstellen. Das ist doch mal eine schöne Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen!

Wenn ihr mehr über Jazz und die regionale Musikkultur erfahren möchtet, schaut doch mal auf jazz-frankfurt.de vorbei. Dort findet ihr weitere spannende Informationen. Die Gederner Kulturtage sind wirklich ein Fest für alle Sinne, und ich kann nur sagen: Lasst euch das nicht entgehen!

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