Die Zukunft der Informatik: Wie Künstliche Intelligenz die Berufswelt revolutioniert
Heute ist der 21.07.2026, und hier im Wetteraukreis tut sich einiges. Künstliche Intelligenz ist mehr als nur ein Schlagwort – sie ist ein echter Gamechanger, vor allem im Bereich Informatik. Dr. Gero Scholz und Prof. Dr. Nicolas Stein haben sich in einem Gespräch über die tiefgreifenden Veränderungen unterhalten, die KI-Assistenten für das Informatikstudium und die Berufswelt mit sich bringen. Scholz, der mit 70 Jahren als Software-Architekt viel erlebt hat, beschreibt die gegenwärtige Entwicklung als revolutionär. Es ist spannend zu hören, wie sich die Anforderungen an angehende Informatiker wandeln. Früher war das Beherrschen diverser Programmiersprachen ein Muss. Heute hingegen rückt die natürliche Sprache in den Vordergrund. Statt Codezeilen zu schreiben, könnte man in Zukunft einfach mit einem KI-Assistenten plaudern und ihm die Aufgaben übertragen.
Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Friedberg verzeichnete kürzlich einen Rekordanstieg der Studienanfänger in Wirtschaftsinformatik – 240 junge Menschen, die sich auf das Abenteuer KI einlassen. Doch während die Begeisterung groß ist, werfen einige Unternehmen die Frage auf, ob denn KI-Agenten die Software-Entwickler ersetzen könnten. In den letzten zwei Jahren wurden viele Entwickler entlassen, da man dachte, die Maschinen könnten die Arbeit übernehmen. Doch Scholz betont, dass der Bedarf an Informatikern bestehen bleibt, wenn auch die Aufgaben und benötigten Kompetenzen sich ändern. Die Informatik-Ausbildung wird reformiert, um den neuen Gegebenheiten gerecht zu werden.
Neue Berufsbilder und Kompetenzen
KI-Assistenten sind nicht nur für Profis von Bedeutung. Auch Laien können sich in die Materie einarbeiten und eigene Apps entwickeln. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten für kreative Köpfe! Die Produktivität steigt dank der KI, aber es gibt einen Haken – präzise Kommunikation und Kontrolle sind unerlässlich. Schüler sollen lernen, wie sie KI sinnvoll einsetzen können und gleichzeitig deren Ergebnisse kritisch hinterfragen. Es ist wie mit einem neuen Werkzeug: Man muss wissen, wie man es richtig anwendet, um nicht ins Fettnäpfchen zu treten.
Wusstest du, dass das Studium der Künstlichen Intelligenz auch Data Science umfasst? Hier gibt es eine Vielzahl von Berufen, die sich auf die Arbeit mit Daten konzentrieren. Der Data Analyst sammelt und analysiert große Datenmengen, während der Data Engineer für die Infrastruktur und Daten-Pipelines zuständig ist. Es gibt auch Data Visualizer, die diese Daten visuell aufbereiten, und Machine Learning Engineers, die Software zur Automatisierung der Datenanalyse entwickeln. Die Liste könnte noch weitergehen: Datenbankadministratoren und Data Modeler sind nur einige der Berufe, die in der Welt der Künstlichen Intelligenz eine Rolle spielen.
Die Grenzen der KI
Doch nicht alles lässt sich von Maschinen erledigen. Es gibt Berufe, die menschliches Einfühlungsvermögen, Kreativität und Verantwortung erfordern – und die sind relativ sicher vor einer vollständigen Ersetzung durch KI. Soziale Berufe, Pflegeberufe und auch die Lehre sind Bereiche, wo menschliche Nähe und persönliche Beziehungen entscheidend sind. Man denke nur an die Geduld eines Lehrers oder die Empathie eines Sozialarbeiters! Das zeigt sich auch in der Forschung: Hier sind menschliche Flexibilität und Kreativität gefragt, die eine Maschine einfach nicht bieten kann.
Die Zukunft der Arbeit in der Informatik und darüber hinaus bleibt also spannend. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine weiterentwickelt. Der Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gibt zudem interessante Einblicke in die Automatisierung von Berufen. Die Welt könnte sich in den kommenden Jahren noch weiter verändern, und wir dürfen gespannt sein, welche neuen Möglichkeiten sich uns eröffnen werden.
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
