Heute ist der 1.05.2026 und es gibt positive Neuigkeiten aus dem Agenturbezirk Korbach. Die Arbeitslosenquote hat sich auf 4,6 Prozent reduziert, was einen leichten Rückgang darstellt. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren im April insgesamt 3889 Menschen arbeitslos, was 174 weniger als im Vormonat und 271 weniger als im Vorjahr entspricht. Das entspricht einem Minus von 4,2 Prozent im Vergleich zum März und einem Rückgang um 6,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Arbeitslosenquote in Waldeck-Frankenberg liegt nun bei 4,5 Prozent, was ebenfalls einen Rückgang im Vergleich zu 4,7 Prozent im März und 4,8 Prozent im Vorjahr darstellt.
Agenturleiter Volker Breustedt führt den Rückgang der Arbeitslosigkeit auf die saisonübliche Belebung des Arbeitsmarktes im Frühjahr zurück. Im gesamten Agenturbezirk Korbach waren 8702 Arbeitslose gemeldet, was 175 weniger als im Vormonat und 44 weniger als im Vorjahr ist. Auch hier zeigt sich ein Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,6 Prozent, was 0,1 Prozentpunkte niedriger ist als im März und gleichbleibend zum Vorjahr. Die wirtschaftliche Stimmung trägt ebenfalls zu diesem positiven Trend bei.
Langzeitarbeitslosigkeit bleibt problematisch
<pTrotz der guten Nachrichten über die gesunkene Arbeitslosigkeit gibt es auch Herausforderungen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist um 37 auf 2490 im Monatsvergleich gestiegen, was einem Anstieg von 1,5 Prozent entspricht. Im Jahresvergleich ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen sogar um 158 Personen gestiegen, was 6,8 Prozent ausmacht. Besonders bei den jüngeren Arbeitskräften bis 25 Jahren ist die Arbeitslosigkeit um 4,5 Prozent gesunken, während sie bei Männern um 2,7 Prozent zurückgegangen ist. Bei Frauen, Ausländern und älteren Beschäftigten ab 50 Jahren gab es jeweils einen Rückgang von rund 1 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III ist um 170 auf 3800 gesunken, was einem Rückgang von 4,3 Prozent entspricht. Im Gegensatz dazu zählte das Jobcenter 4902 Arbeitslose, was einen minimalen Rückgang von 0,1 Prozent darstellt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg bei der Arbeitsagentur um 185 Personen (5,1 Prozent) und einen Rückgang bei den Jobcentern um 229 Arbeitslose (minus 4,5 Prozent).
Offene Stellen und Kurzarbeit
Im Agenturbezirk Korbach gibt es gegenwärtig 2109 offene Stellen, 78 mehr als im März, jedoch 236 weniger als im April des Vorjahres. In Waldeck-Frankenberg sind 1251 offene Stellen zu verzeichnen, was 62 mehr als im Vormonat und 124 weniger als vor einem Jahr bedeutet. Im Schwalm-Eder-Kreis wurden 858 offene Stellen gemeldet, was einem Anstieg um 16 im Vergleich zum Vormonat, aber einem Rückgang um 112 im Jahresvergleich entspricht. Zudem haben bis zum 27. April fünf Betriebe Kurzarbeit angemeldet, von der bis zu 49 Beschäftigte betroffen sein könnten.
In den Städten Korbach und Bad Wildungen waren im April 1712 Personen arbeitslos, was 109 weniger als im März und 110 weniger als im Vorjahr bedeutet. Die Arbeitslosenquote dort liegt bei 4,1 Prozent, was einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zu März 2026 und April 2025 darstellt. Die Geschäftsstelle Frankenberg verzeichnete 1376 Arbeitslose, 58 weniger als im März, während die Arbeitslosenquote auf 4,8 Prozent sank. Die Geschäftsstelle Bad Arolsen meldete 901 Arbeitslose, was sieben weniger als im Vormonat entspricht, die Arbeitslosenquote blieb jedoch bei 5,1 Prozent.
Ein Blick auf die bundesweite Entwicklung
Die aktuellen Zahlen aus Waldeck-Frankenberg spiegeln einen positiven Trend wider, der sich auch in der bundesweiten Arbeitslosenstatistik zeigt. Laut der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2005 bis 2026 kontinuierlich verändert. Diese Daten sind besonders aufschlussreich für die Analyse der langfristigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt.
Für weitere Details zur Arbeitslosenstatistik stehen umfassende Informationen auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. Hier können interessierte Bürgerinnen und Bürger auf eine Vielzahl an Statistiken zugreifen, die einen tiefen Einblick in die Arbeitsmarktlage bieten.