Ein Wochenende voller Melodien und Gemeinschaft in Höringhausen
Heute ist der 9. Juni 2026, und in Höringhausen wird noch immer von einem einmaligen Wochenende geschwärmt. Der Spielmannszug feierte sein 66-jähriges Bestehen, und was für eine Feier das war! Vom 5. bis 7. Juni tobte das Leben auf dem Dorfplatz, und die Freude war förmlich greifbar. Gäste aus nah und fern strömten herbei, um diesem besonderen Anlass beizuwohnen. Man konnte die Musik förmlich in der Luft spüren, und die Vorfreude der viele Anwesenden war einfach ansteckend.
Los ging es am Freitagabend mit einer offenen Probe. Das war nicht nur ein Vorgeschmack auf das, was kommen sollte, sondern auch eine Gelegenheit für alle, die vielleicht selbst ein bisschen Musik machen wollten. Das gesellige Beisammensein führte zu einem munteren Austausch unter den Musikliebhabern. Man hörte Lachen, Klänge und das Klirren von Gläsern. Das war der Auftakt zu einem Wochenende voller Tradition und Gemeinschaft.
Ein Fest für die Sinne
Am Samstag wurde es dann so richtig ernst: Der große Sternmarsch startete um 13 Uhr. Eine beeindruckende Parade von sieben Musikformationen, darunter der Musikverein Rhena und der Fanfarenzug Mengeringhausen, zog durch die Straßen. Ehrengast war der hessische Kultusminister Armin Schwarz, der die Bedeutung der Musik und die Tradition des Spielmannszugs mit viel Herzblut lobte. Als er ein „Waldecker Flachgeschenk“ überreichte, wurde das Publikum still – ein Moment voller Wertschätzung.
Die Musiker zogen in drei verschiedene Richtungen, und jeder Schritt hallte durch die Straßen. Am örtlichen Denkmal trafen sich alle und der emotionale Höhepunkt war das gemeinsame Anstimmen der Stücke „Preußens Gloria“ und „Mit Sang und Klang“. Es war, als ob die gesamte Dorfgeschichte in diesen Tönen mitschwang. Stabführer Lothar Krause bedankte sich bei den Gastvereinen mit personalisierten, gravierten Biermetern. Das war eine schöne Geste, die die Verbundenheit unterstrich.
Feiern bis in die Nacht
Am Nachmittag duftete es verführerisch nach Grill-Spezialitäten, und die Auswahl an Getränken und Kaffeespezialitäten ließ kaum Wünsche offen. Ab 20 Uhr sorgte die Band „No Limit“ für Stimmung und es wurde bis spät in die Nacht hinein gefeiert. Man konnte die Abendluft fast schmecken, die Klänge der Musik vermischten sich mit fröhlichem Gelächter und dem Klingen von Gläsern.
Der Sonntag begann dann mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr. Eine besinnliche Stunde, die den Rahmen für das anschließende Benefizkonzert des Spielmannszugs bildete. Hier wurde nicht nur musiziert, sondern auch Geld für die Jugendarbeit der Feuerwehr Waldeck gesammelt. Ein wichtiger Beitrag, der zeigt, wie Musik und Gemeinschaft Hand in Hand gehen können.
Das gesamte Wochenende war eine Einladung an Freunde des Feierns und eine wunderbare Möglichkeit, entspannt Zeit miteinander zu verbringen. Es war mehr als nur eine Feier – es war ein Ausdruck von Lebensfreude, Tradition und Zusammenhalt. Die Organisatoren, unterzeichnet von Thorsten Höer, haben mit viel Herzblut und Engagement ein unvergessliches Jubiläumsfest auf die Beine gestellt. Die Routen des Sternmarschs wurden bereitgestellt, und jeder konnte sich an der fröhlichen Atmosphäre und der Musik erfreuen.
