Heute ist der 12.05.2026, und im Vogelsbergkreis hat sich bei der Kreishandwerkerschaft einiges getan. Bei einer Mitgliederversammlung im Hotel „Zum Schäferhof“ in Alsfeld wurde ein neuer Vorstand gewählt. Ein deutlich spürbarer Generationswechsel, der frischen Wind ins lokale Handwerk bringt! Wilhelm Becker aus Romrod wurde als neuer Kreishandwerksmeister gewählt, während Verena Diehl aus Alsfeld und Michael Weber aus Schotten die Positionen der stellvertretenden Kreishandwerksmeister übernehmen. Was für ein Team!

Die Wahlen waren einstimmig – ein tolles Zeichen für die Einigkeit in der Versammlung. Doch das Handwerk steht vor Herausforderungen, wie Becker in seiner ersten Ansprache betonte. Themen wie Nachwuchsmangel, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind drängender denn je. „Wir müssen das Handwerk in diesen Bereichen stärken“, forderte er und sprach gleichzeitig den Abbau bürokratischer Hürden an. Oh ja, das klingt nach einem echten Handlungsbedarf! Edwin Giese, der nach über 25 Jahren im Vorstand nicht erneut antrat, wurde zum Ehrenkreishandwerksmeister ernannt. Seine Verdienste sind unbestritten, und seine Rückkehr in die Reihen der Ehrengäste wird sicher vermisst werden.

Neue Gesichter und alte Herausforderungen

In der Versammlung wurde auch auf die Aktivitäten der letzten Monate zurückgeblickt. Giese erwähnte den Neubau der Kreishandwerkerschaft und den Tag der offenen Tür, die beiden Veranstaltungen, die viele neue Gesichter in die Welt des Handwerks lockten. Und die neue Besetzung der Innungen ist ein weiteres Zeichen des Wandels. In acht von elf Innungen wurden neue Vorstände gewählt. Edmund Oechler (Tischler), Bernhard Dittrich (Klempner/SHK) und Maximilian Lochhaas (Metall) stehen nun als Obermeister an der Spitze. Ein frischer Wind weht durch die Gänge!

Die Tatsache, dass zahlreiche Gesellen- und Prüfungsausschüsse neu besetzt wurden, zeigt, wie wichtig die Ausbildung im Handwerk ist. Geschäftsführer Michael Busold warb eindringlich für die „Ausbildungsbotschafter“ und das Konzept der „passgenauen Besetzung“. Ein Ansatz, der nicht nur die Attraktivität handwerklicher Berufe steigern soll, sondern auch die Sichtbarkeit und Wertschätzung dieser Berufe in der Gesellschaft. Es ist wahr – das Handwerk ist eine stabile Konstante in unserer Wirtschaft, besonders in ländlichen Regionen wie dem Vogelsbergkreis. Es sichert Ausbildung und hält die Strukturen zusammen, aber die Herausforderungen sind enorm.

Die Zukunft im Blick

Einige regionale Vertreter ließen es sich nicht nehmen, Grußworte an die Versammlung zu richten, und unterstrichen die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Handwerk. Das Handwerk muss moderner werden, ohne den Bezug zu seinen Wurzeln zu verlieren. Es ist klar, dass die traditionelle Stabilität des Handwerks unter Druck steht, besonders wenn es darum geht, jüngere Generationen für diese Berufe zu begeistern. Die Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind nicht mehr nur Schlagwörter, sie sind die Grundlagen für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.

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Die Wahlversammlung in Alsfeld war zwar nicht laut oder spektakulär, aber sie wird dennoch als richtungsweisend angesehen. Das Handwerk im Vogelsbergkreis steht auf einem stabilen Fundament, das gepflegt und weiterentwickelt werden muss, um zukünftigen Belastungen standzuhalten. Die Unruhe in den Kreishandwerkerschaften ist spürbar, und es bleibt abzuwarten, wie die neuen Vorstandsmitglieder diese Herausforderungen angehen werden. Eins ist jedoch sicher: Die Menschen im Handwerk sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und ihre Traditionen in die Zukunft zu tragen.