Erinnerungsschätze im Vogelsbergkreis: Ein Fest der Begegnungen und Geschichten
Heute, am 5. Juli 2026, durften die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Stephanus eine ganz besondere Tour durch den malerischen Vogelsbergkreis erleben. Diese Veranstaltung war Teil des Projekts „Erinnerungsschätze: Wege, die bleiben“, das unter dem schützenden Dach des Generationen-Gesundheitsnetzwerks des Hauses integriert ist. Die Vorfreude auf die Reise war spürbar, als die Mitarbeitenden des Betreuungsdienstes gemeinsam mit den Teilnehmenden den Ablauf und die Route besprachen. Dabei flossen nicht nur praktische Informationen, sondern auch viele persönliche Geschichten und Erlebnisse, die die Vorfreude auf den Ausflug nur noch steigerten.
Die Fahrt führte die Gruppe nach Romrod, wo das beeindruckende Schloss Romrod auf sie wartete. Durch die idyllische Landschaft des Vogelsberges ging es weiter zu einem Aussichtspunkt am Totenköppel bei Meiches. Dort angekommen, atmeten die Teilnehmenden die frische Luft ein und genossen den grandiosen Ausblick über die sanften Hügel und weiten Felder. Während sie die Aussicht bewunderten, entstanden lebhafte Gespräche über frühere Ausflüge, die Herkunftsorte und die kleinen, aber feinen Familienerlebnisse, die jede Biografie so einzigartig machen. Man könnte sagen, es war ein Fest der Erinnerungen!
Tierische Begegnungen und handwerkliche Aktivitäten
Ein weiteres Highlight des Projektes „Erinnerungsschätze“ war der Besuch des Hofs Jossatal Alpakas in Schlitz-Willofs. Sechs Senioren hatten die Gelegenheit, einen Tag im Kreise von Alpakas, Eseln und Schwarznasenschafen zu verbringen. Solche tierischen Begegnungen sind Gold wert, insbesondere wenn es darum geht, Einsamkeit im Alter zu bekämpfen und Urlaubsmomente zu schenken. Auch hier war das Ziel klar: Freude und Gemeinschaft erleben.
Das kalte Buffet während des Mittagessens – bestehend aus Schnitzeln, Käse, Salaten und Kuchen – sorgte für eine besonders herzliche Atmosphäre. Während sie sich stärken konnten, wurden alte Geschichten und Erinnerungen ausgetauscht, was das Miteinander zusätzlich belebt hat. In der zweiten Tageshälfte wurde es dann handwerklich: Die Senioren hatten die Möglichkeit, sich mit den Eigenschaften von Alpakawolle auseinanderzusetzen und herauszufinden, wie sie zu Socken und Einlegesohlen verarbeitet werden kann. Wer hätte gedacht, dass ein Tag mit Tieren und handwerklichen Tätigkeiten so viele positive Eindrücke hinterlassen kann?
Gemeinschaft fördern und Erinnerungen schaffen
Feedback gab es reichlich, und die positive Resonanz der Teilnehmenden spricht Bände. Aussagen wie „Es war sehr schön“ und „Wir haben viel gelacht“ zeigen, wie wichtig solche gemeinsamen Erlebnisse für die Lebensqualität sind. Der Betreuungsdienst zog ein positives Fazit über den Ausflug und dessen Wert für Begegnung, Erinnerung und das Gefühl von Gemeinschaft. Solche Aktivitäten sind nicht nur Unterhaltungsangebote, sondern auch wichtige Bausteine für ein erfülltes Leben im Alter.
Für den Herbst sind bereits weitere spannende Angebote in Planung, unter anderem mit einer Kräuterfrau, die gemeinsam mit den Senioren Butter herstellen wird. Brotbacken im Holzofen und erneute Tierbegegnungen stehen ebenfalls auf dem Programm. Diese Anlässe sind mehr als nur beliebige Freizeitgestaltungen – sie sind Gelegenheiten, um wertvolle Erinnerungen zu schaffen und das Miteinander zu stärken. Es gibt viele kreative Ideen zur Beschäftigung von Senioren, wie etwa Gedächtnistraining, Bewegungsgeschichten oder auch gemeinsames Kochen. All diese Aktivitäten tragen dazu bei, die Lebensqualität der Menschen im Alter zu erhöhen und die Verbindung zwischen den Generationen zu fördern.
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