Im Herzen des Vogelsbergkreises, wo die Menschen zusammenkommen, um ihre Stimmen zu erheben, fand kürzlich das Demokratiefest der Initiative „Gemünden bleibt bunt“ statt. Unterstützt von dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, war es mehr als nur ein Fest – es war ein Zeichen für Zusammenhalt und Vielfalt. Der Landrat Dr. Jens Mischak (CDU) hob in seiner Rede die immense Bedeutung dieses Programms in Zeiten hervor, in denen immer mehr Zweifel an den bestehenden staatlichen und demokratischen Strukturen aufkommen. Wenn man durch die Menge schaut, spürt man förmlich die Energie, die von den Menschen ausgeht, die gemeinsam für ihre Überzeugungen einstehen.
Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ hat seit seinem Start im Jahr 2007 eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen. Mit 281 geförderten Einzelprojekten, die von wissenschaftlichen Analysen bis hin zu Jugendkonferenzen reichen, wird hier ein breites Spektrum abgedeckt. Die Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD sichert die Fortführung des Programms bis mindestens 2032 – und das ist ein richtiger Lichtblick! So können auch in Zukunft zivilgesellschaftliche Akteure und Initiativen unterstützt werden, die aktiv zur Stärkung der Demokratie beitragen.
Ein Fest für die Demokratie
Ein weiteres Highlight steht schon vor der Tür: Am 20. Juni wird in Alsfeld das Internationale Freundschafts- und Demokratiefest gefeiert. Ein Event, das nicht nur Spaß macht, sondern auch die Werte der Demokratie lebendig hält. Die Vorfreude ist greifbar! Und während das Bundesfamilienministerium plant, die Partnerschaften für Demokratie auszubauen, stehen die Zeichen gut für eine lebendige zivilgesellschaftliche Landschaft im Vogelsbergkreis.
Die Förderzusage für 2023 ist frisch auf dem Tisch: 152.000 Euro stehen für das Projekt zur Verfügung, präsentiert von Landrat Dr. Jens Mischak, Luise Berroth, Kristina Eifert und Silvia Lucas. Diese Gelder sollen zivilgesellschaftlich und demokratisch aktive Menschen sowie Organisationen stärken. Wer also ein Projekt im Kopf hat, kann bis zum 21. Februar seinen Antrag bei der Fach- und Koordinierungsstelle für Demokratie einreichen. Und das sind nicht nur leere Worte – die Möglichkeiten sind vielfältig: inklusiver Sporttag, Jugendarbeit oder vielleicht ein Filmprojekt?
Die Zukunft im Blick
Das Programm „Demokratie leben!“ ist nicht nur ein Schlagwort, sondern ein lebendiger Bestandteil der gesellschaftlichen Entwicklung. Die Anpassungen für die dritte Förderperiode, die von 2025 bis 2032 läuft, basieren auf den Erfahrungen der ersten beiden Phasen. Das Ziel bleibt klar: Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention. Die Bundesregierung hat sich klar positioniert – gemeinsam für Demokratie und gegen Extremismus.
In der kommenden Zeit wird es sicherlich spannende Diskussionen über die Veränderungen im Programm geben. Besonders die Innovationsprojekte stehen im Fokus und könnten Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Vogelsbergkreis haben. Organisationen wie „HateAid“ und die Anne-Frank-Stiftung könnten ebenfalls betroffen sein, jedoch gibt es erfreulicherweise keine Mittelkürzungen für NGOs im Landkreis.
Die Herausforderungen sind groß, aber die Entschlossenheit, die Demokratie zu stärken und gegen Radikalisierungen zu kämpfen, ist größer. Im Vogelsbergkreis wird das Engagement der Menschen durch solche Initiativen letztlich zu einer stärkeren Gemeinschaft führen. Und das ist es, was zählt – eine lebendige, vielfältige und demokratische Gesellschaft!