Am vergangenen Freitag, dem 15. Mai 2026, wurde in der Stadthalle Baunatal ein ganz besonderer Anlass gefeiert: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg ehrte 88 herausragende Auszubildende für ihre Spitzenleistungen in den Abschlussprüfungen des Winters 2025/2026. Das Hallenlicht strahlte fast so hell wie die Gesichter der stolzen Preisträger, die allesamt mindestens 92 Punkte erreicht hatten – das bedeutet in Schulnoten eine „sehr gute“ Leistung!

Unter den ausgezeichneten Talenten befanden sich zehn Einser-Absolventen aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Diese jungen Menschen haben nicht nur ihr Können unter Beweis gestellt, sondern auch die Zukunft unserer Region ein Stück weit gesichert. IHK-Präsidentin Désirée Derin-Holzapfel und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Arnd Klein-Zirbes überreichten den frischgebackenen Absolventen Urkunden und einen „Himmelsstürmer“ aus Acryl – ein schönes Symbol für ihre erreichten Höhen.

Hervorragende Leistungen aus der Region

Die Liste der ausgezeichneten Absolventen ist beeindruckend. So hat zum Beispiel Louis Braciak seine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen am Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar erfolgreich abgeschlossen. Niclas Dauth, Niklas Hennecke und Marle Zoe Krieger sind stolz darauf, ihre Ausbildung bei B. Braun SE in Melsungen absolviert zu haben. Diese Firma scheint nicht nur im Gesundheitswesen eine tragende Rolle zu spielen, sondern auch als Ausbildungsstätte zu glänzen.

Ein weiteres Beispiel ist Annika Jäger, die als Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement bei KS Medizintechnik-Handels GmbH in Felsberg tätig war. Und auch Timo Näser, der als Industriemechaniker bei B. Braun SE ausgebildet wurde, hat seine Spuren hinterlassen. Die Liste geht weiter mit Lara Riemenschneider, Tom Rundnagel und Cedric Schlinke – alle haben sie ihr Bestes gegeben, um die hohen Erwartungen zu erfüllen.

Die Bedeutung der dualen Ausbildung

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Zukunft“, betonte Derin-Holzapfel in ihrer Ansprache. Angesichts über 70 bundesweit einheitlicher IHK-Weiterbildungen und regionaler Angebote wird klar, wie wichtig die duale Ausbildung für die wirtschaftliche Stabilität ist. Das System verknüpft Lernen und Arbeiten und setzt auf das bewährte Prinzip „Learning by doing“. Ausbildungsverträge dauern in der Regel zwischen zwei und dreieinhalb Jahren und kombinieren praktische Erfahrungen im Betrieb mit theoretischem Wissen in der Berufsschule.

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Die Vorteile sind offensichtlich: Junge Menschen, die in einer dualen Ausbildung stehen, erreichen nicht nur finanzielle Unabhängigkeit, sondern haben auch hervorragende Karrierechancen. Ein Blick auf die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland zeigt, dass wir hier im europäischen Vergleich ganz vorne mitspielen. Das duale System gilt international als das beste Modell zur Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt.

Diese Veranstaltung war nicht nur eine Ehrung, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für alle Ausbilder, Lehrkräfte und das persönliche Umfeld der Absolventen. Klein-Zirbes dankte ihnen ausdrücklich und hob die Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu einem Studium hervor. Es ist an der Zeit, dass wir die Berufsorientierung an Schulen stärken und die wertvollen Ausbildungsangebote unserer Region noch bekannter machen.

Mit solch herausragenden Betrieben wie B. Braun SE oder KS Medizintechnik-Handels GmbH im Schwalm-Eder-Kreis stehen die Chancen gut, dass wir auch in Zukunft mit talentierten Fachkräften rechnen können. Nun bleibt nur zu hoffen, dass diese Erfolge sich auch in der kommenden Zeit fortsetzen und neue Talente inspiriert werden, ihren Weg in die berufliche Ausbildung zu finden.