Offenbachs mutiger Schritt in eine gewaltfreie Zukunft: 70.000 Euro für Schulklima und soziale Kompetenz
In Offenbach tut sich was! Die Stadt setzt sich mit einem bemerkenswerten Fördervolumen von über 70.000 Euro für das Jahr 2025 dafür ein, das Schulklima und die Sozialkompetenz der Schüler zu verbessern. Ein wichtiger Bestandteil dieser Initiative ist der „Methodenkoffer“, der bereits seit 2005 von der Stadt Offenbach und dem FVSOF e.V. ins Leben gerufen wurde. Hierbei wird der Fokus klar auf Gewaltprävention und Konfliktkompetenz gelegt. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2022 beantragten 15 Schulen Mittel aus diesem Methodenkoffer, und insgesamt wurden 31 Projekte mit einem beeindruckenden Gesamtvolumen von rund 71.000 Euro umgesetzt. Das ist doch eine Ansage!
Mit rund 18.800 Schülern, die an 24 Schulen in Offenbach betroffen sind, bieten die Projekte eine Vielzahl von Angeboten an. Dazu zählen gewaltfreie Konfliktlösungen, Workshops zu sexualisierter Gewalt sowie kreative Kunst-, Theater- und Sportprojekte. Besonders spannend wird es 2025, denn dann kommen neue Module zur Cannabisprävention und Zivilcourage hinzu. So wird das Projekt „Cannabisprävention an Schulen“ die Schüler über die Wirkungen und Risiken von Cannabis aufklären, während der Workshop „Alltagshelden – Workshop für Zivilcourage“ gewaltfreie Lösungsstrategien fördert. Die Evaluation zeigt, dass 26 von 29 Projekten „sehr zufrieden“ bewertet wurden, und 27 Schulen wünschen sich eine Fortsetzung.
Ein Blick in die Zukunft: Projekte und ihre Umsetzung
Die Anträge von 17 Schulen für 31 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 69.780 Euro für 2026 sind bereits auf dem Tisch. Der FVSOF e.V. hat für das kommende Jahr 22.320 Euro bereitgestellt. Um das in Zahlen zu fassen: Seit 2005 haben fast 40.000 Schüler von diesen wertvollen Präventionsmaßnahmen profitiert. Dies zeigt das unermüdliche Engagement des FVSOF e.V., der sich seit 2002 für Sicherheit und Kriminalprävention in Offenbach einsetzt. Ein weiteres Highlight sind die Kompetenztrainings des People’s Theaters, die über 16.000 Schüler erreicht haben.
Doch was bedeutet das alles im größeren Kontext? Die Kultusministerkonferenz hat bereits 2002 in einer Sitzung über Maßnahmen zur Gewaltprävention beraten. Initiativen zur Kontrolle gewaltverherrlichender Medien wurden begrüßt und die Bund-Länder-Kommission hat das Dokument „Demokratie lernen und leben“ verfasst. Dieses gibt den Schulen einen klaren Arbeitsrahmen für ein Schulentwicklungsprogramm. Das Thema Gewaltprävention bleibt also aktuell und wichtig. Materialien und Programme zur Gewaltprävention sind für Schulen von großer Bedeutung. Von der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es kostenlose Ressourcen, die sich mit dem Thema Gewalt und Prävention auseinandersetzen. Die Jugendrotkreuz-Kampagne „Bleib’ COOL ohne Gewalt!“ ist ein weiteres Beispiel für gelungene Initiativen.
Selbstverständlich ist es auch wichtig, dass diese Programme auf empirischen Erkenntnissen basieren. Online-Handbücher zur Gewaltprävention, die für Grundschulen und Sekundarstufen gedacht sind, werden von Wissenschaftlern unterstützt. Die Koordinierungsstelle Gewaltprävention hat die Aufgabe, Schulen in Praxis, Fortbildung und Projektmanagement zu beraten. Auch Projekte wie „Kino gegen Gewalt“, die Kinos unterstützen, sind bedeutende Ansätze, um Themen wie Nationalsozialismus, Rassismus und Intoleranz aufzugreifen.
In Offenbach wird also mit viel Engagement und Kreativität daran gearbeitet, ein sicheres und respektvolles Miteinander in den Schulen zu fördern. Das ist nicht nur ein Gewinn für die Schüler, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. Wo sonst, wenn nicht hier, kann der Grundstein für eine gewaltfreie Zukunft gelegt werden?
Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.
