Im Odenwaldkreis tut sich einiges in puncto Infrastruktur! Ein Paradebeispiel für engagierte kommunale Entwicklung ist das Freibad in Fränkisch-Crumbach, das nach fast zwei Jahren umfassender Sanierung nun in neuem Glanz erstrahlt. Mit einer beeindruckenden Fördersumme von 3,5 Millionen Euro, die durch die unermüdliche Unterstützung von Ulrike Büchner, der Fördermittelberaterin, eingeworben wurde, haben die Verantwortlichen nicht nur die bauliche Substanz verbessert, sondern auch die Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger gesteigert.

Bei der Besichtigung des fertiggestellten Freibades waren Bürgermeister Matthias Horlacher und Landrat Frank Matiaske anwesend. Matiaske hob hervor, wie wichtig ein gutes Fördermittelmanagement für die Infrastruktur im Odenwaldkreis ist. Die Grundlage für diese Fördermittel wurde durch den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Zimmermann und den früheren Bürgermeister Eric Engels geschaffen. Zudem wurde die Fördersumme um 300.000 Euro erhöht, was zeigt, wie dynamisch die Entwicklung in der Region voranschreitet.

Fördermittelberatung für Kommunen

Ulrike Büchner, die seit 2022 als Fördermittelberaterin tätig ist, hat in den letzten vier Jahren rund vier Millionen Euro an Fördermitteln in den Odenwaldkreis geholt. Sie prüft nicht nur Ideen von Kommunen, sondern berät auch über geeignete Förderprogramme. Aktuell erhält Büchner 50 bis 70 Förderanfragen pro Jahr und unterstützt dabei auch kleinere Projekte, wie die Entsiegelung von Schulhöfen. Landrat Matiaske ermutigt die Kommunen, Büchners Rat intensiver zu nutzen, um die vorhandenen Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem neuen Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das auch als „Sportmilliarde“ bekannt ist. Ziel dieses Programms ist die umfassende Sanierung und Modernisierung von Sportstätten, darunter Sportgebäude, Freibäder und Sport- sowie Tennisplätze. Antragsberechtigt sind ausschließlich Städte und Gemeinden, während Vereine über kommunale Träger an die Fördermittel gelangen können.

Details zu den Förderprogrammen

Die Fördersumme pro Projekt reicht von mindestens 250.000 Euro bis maximal 8 Millionen Euro, wobei der Bundesanteil bis zu 45 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben betragen kann. Bei einer Haushaltsnotlage der Kommune kann dieser Anteil sogar auf 75 % steigen, was für viele Städte und Gemeinden eine wertvolle Unterstützung darstellt. Es ist jedoch zu beachten, dass eine Kombination mit anderen Bundesmitteln nicht möglich ist, was die Planung für die Kommunen komplizierter macht.

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Um die Möglichkeiten der Fördermittel optimal zu nutzen, empfiehlt es sich, frühzeitig eine Abstimmung zwischen Kommunen und Vereinen vorzunehmen. Die Öffnung des Förderportals fand am 10. November 2025 statt, und die Frist für Interessenbekundungen endet am 15. Januar 2026. Die Entscheidung über die Projekte erfolgt im Februar 2026 durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Büchner plant außerdem, Schulungen im Fördermittelbereich anzubieten und ein digitales Fördermittelmanagement aufzubauen. Eine Online-Abfrage wurde eingerichtet, um den Kontakt zu erleichtern und Projektdaten zu erfassen. Zudem informiert Büchner über einen Newsletter zu aktuellen Förderaufrufen und Programmen und beobachtet aktiv das kommunalpolitische Geschehen, um die Kommunen bestmöglich zu unterstützen.

Insgesamt zeigt sich, dass der Odenwaldkreis durch gezielte Fördermittelberatung und engagierte kommunale Akteure gut aufgestellt ist, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und die Infrastruktur nachhaltig zu verbessern.