Ehrenamtliche Radwegepaten im Odenwaldkreis: Ein starkes Team für sichere Radwege
Es gibt Neuigkeiten aus dem Odenwaldkreis, die das Herz eines jeden Radfahrers höherschlagen lassen! Am 5. Juli 2026 wurden gleich sieben neue ehrenamtliche Radwegepatinnen und -paten ernannt. Landrat Frank Matiaske überreichte die Beauftragungen voller Stolz. Mit dieser Ernennung wächst die Zahl der Radwegepaten im Kreisgebiet auf insgesamt zwölf. Das ist ein echter Grund zur Freude!
Die neuen Paten, die nun die Verantwortung für die Instandhaltung ihrer Streckenabschnitte übernommen haben, sind alles andere als unbekannt. Engelbert Huck kümmert sich um die Hohe Straße, während Christine Ludwar-Ruppert die Radverbindungen in Lützelbach im Blick hat. Und das sind nur zwei von ihnen! Andreas Lutz, Kai Menze, Lukas Minnich, Matthias Poppen und Jeannette Rucktäschel sind ebenfalls mit von der Partie. Sie alle werden ihre Strecken mindestens zweimal jährlich überprüfen – zu Beginn der Radsaison und im Sommer. Dabei geht es nicht nur um die Freude am Radfahren, sondern auch um die Sicherheit und den Zustand der Radwege.
Ein Ehrenamt mit großer Wirkung
Radwegepaten sind unverzichtbar, wenn es darum geht, die Radinfrastruktur im Odenwaldkreis zu verbessern. Sie melden Oberflächenschäden, fehlende oder verdrehte Radwegweiser und andere Mängel an die Nahmobilitätskoordinatoren Markus Linkenheil und Thomas Schuhmacher. Das Landratsamt kann so direkt reagieren. Wer denkt, das sei ein kleiner Job, der irrt. Diese ehrenamtlichen Helfer sind die Augen und Ohren des Kreises. Sie sorgen dafür, dass wir als Radfahrende sicher und bequem durch die Landschaft radeln können.
Die Kampagne zur Rekrutierung neuer Paten ist auch nicht ohne Grund gestartet worden. In den letzten Jahren war die Zahl der Beauftragten gesunken. Vor der letzten Ernennung gab es nur fünf Paten – das ist nicht genug! Daher sucht der Odenwaldkreis engagierte Menschen, die Lust haben, Rad zu fahren und aktiv bei der Instandhaltung der Radwege zu helfen. Wer Interesse hat, kann sich bei Informationsveranstaltungen informieren: Am 15. April im Haus der Energie in Erbach und am 16. April in der alten Landwirtschaftsschule in Reichelsheim, jeweils um 17:30 Uhr. Anmeldung wird erbeten! Bei Fragen kann man sich telefonisch oder per E-Mail an die zuständigen Stellen wenden.
Die Zukunft der Radinfrastruktur
Jetzt stellt sich die Frage: Wie steht es um die Radinfrastruktur in Deutschland? Plattformen wie Radinfra.de bieten detaillierte und standardisierte Daten zur Radinfrastruktur. Diese werden täglich aktualisiert und sind in OpenStreetMap fortlaufend verfügbar. So kann jeder Radfahrende die Vollständigkeit der Radwege in seiner Region überprüfen. Das ist ein echter Vorteil für all jene, die aktiv zur Verbesserung der Radinfrastruktur beitragen möchten. Im Vergleich der Bundesländer wird deutlich, dass es hier noch viel zu tun gibt. Während Bayern das längste Straßennetz hat, liegt der Anteil der Radinfrastruktur bei nur 8%. Bremen hingegen hat stolze 43%.
Das Ehrenamt der Radwegepaten im Odenwaldkreis ist ein wichtiger Baustein, um diese Zahlen zu verbessern und die Radinfrastruktur nachhaltig zu fördern. Wer sich engagiert, trägt dazu bei, dass unser Kreis ein Stück sicherer und attraktiver für Radfahrer wird. Und das, während man die frische Luft und die Natur genießen kann – was will man mehr?
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