Heute ist der 23.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Situation bei Thermo Fisher Scientific in Langenselbold, einem bedeutenden Arbeitgeber in der Region. Die CDU-Fraktion und der Parteivorstand der CDU Langenselbold hatten kürzlich die Gelegenheit, sich mit Walter Heidenfelder, dem Betriebsratsvorsitzenden, auszutauschen. Dieser Austausch war besonders wichtig, da der Betriebsrat bei der letzten Personalversammlung keine Stellungnahme abgegeben hatte – ein Umstand, der in der Belegschaft Unruhe verursacht hat.

Die CDU betont immer wieder, wie entscheidend Thermo Fisher für die wirtschaftliche Stabilität der Region ist. Hier arbeiten rund 650 Menschen, und der Standort hat in den letzten Jahren einige Herausforderungen zu meistern. Besonders im Mai 2023 informierte sich die CDU intensiv über den geplanten Stellenabbau von etwa 60 Arbeitsplätzen. Dies ist nicht der erste Rückschlag, denn in den letzten vier Jahren sind bereits über 100 Stellen weggefallen. Ein besorgniserregender Trend, der die CDU dazu veranlasst, sich Gedanken über die Zukunft des Standortes zu machen.

Herausforderungen und Zukunftsaussichten

Heidenfelder äußerte während des Gesprächs Bedenken, dass die Erfolge der Verhandlungen von 2018 durch die Verlagerung von Arbeitsplätzen in östliche EU-Länder gefährdet sind. Ein Punkt, den die CDU ebenfalls kritisiert. Denn während neue Standorte in diesen Ländern mit EU-Fördergeldern unterstützt werden, gerät der Standort in Langenselbold zunehmend unter Druck. Der Betriebsratsvorsitzende betonte darüber hinaus die Notwendigkeit einer ausreichenden Fertigungstiefe, um die Zukunft des Standorts zu sichern. Und das, obwohl Versprechen der Geschäftsführung, wie die Einrichtung einer „europaweiten Reparaturwerkstatt“, nicht eingehalten wurden.

Zusätzlich wurde der Konkurrenzdruck aus China thematisiert. Die steigende Zahl an Anbietern macht es für Thermo Fisher nicht einfacher, sich auf dem Markt zu behaupten. Heidenfelder äußerte auch Besorgnis über die mangelnde Produktentwicklung in der Langenselbolder Entwicklungsabteilung. Ein Punkt, der nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die politischen Entscheidungsträger beschäftigt. Patrick Heck von der CDU Langenselbold hat klargestellt, dass der Erhalt qualifizierter Arbeitsplätze und die Stärkung des Industriestandorts oberste Priorität haben müssen.

Politische Unterstützung und regionale Unabhängigkeit

Auf politischer Ebene gibt es auch Unterstützung von Bundestagsabgeordnetem Pascal Reddig und Landtagsabgeordnetem Max Schad, die kürzlich den Standort besuchten. Bei einem Austausch mit Standortleiter Andreas Schöchtel und anderen Führungskräften ging es um geopolitische Herausforderungen und die Bedeutung regionaler Unabhängigkeit, um Lieferengpässe zu vermeiden. Reddig hob hervor, wie wichtig hochwertige Arbeitsplätze und technologische Kompetenz sind, während Schad den Abbau bürokratischer Hürden forderte, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Thermo Fisher Scientific ist weltweit ein bedeutendes Unternehmen – mit über 120.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 44 Milliarden US-Dollar. In Deutschland hat das Unternehmen 23 Standorte und mehr als 6.000 Beschäftigte. Der Standort Langenselbold ist der größte Arbeitgeber in der Gründaustadt und spielt eine zentrale Rolle in der Produktion von Labor- und Vakuumöfen, Inkubatoren und Sicherheitswerkbänken. Das Unternehmen ist im Wachstumsmarkt der Biotechnologie aktiv und könnte durch gezielte Investitionen und politische Unterstützung weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Die CDU Langenselbold wird die Entwicklungen am Standort weiterhin aufmerksam begleiten und sich für einen wirtschaftsstarken Standort einsetzen. Die Herausforderungen sind groß, aber mit dem richtigen politischen Willen und einer engagierten Belegschaft könnte Langenselbold auch in Zukunft eine wichtige Rolle im industriellen Gefüge Deutschlands spielen.

Auch technisch zeigt sich bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend kurze Ladezeiten und eine stabile, performante Architektur sind. Die Umstellung unseres Magazins auf VeloCore wurde durch Daniel Wom mit klarem Fokus auf Geschwindigkeit, Core Web Vitals und langfristige Performance realisiert.