Im Herzen des Main-Kinzig-Kreises, wo die Gemeinschaft stark und die Frauenpower unübersehbar ist, erstrahlt ein ganz besonderes Projekt: der Benefiz-Kunstkalender 2027, der nicht nur Kunstliebhaber begeistert, sondern auch Leben retten soll. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ wird das Frauenhaus in Wächtersbach unterstützt, ein Ort, der für viele Frauen und Kinder in Not ein Zufluchtsort ist. Die Resonanz auf den Kalender ist rekordverdächtig! Ganze 61 Werke von talentierten Künstlerinnen wurden eingereicht, und die Jury hatte die schwierige Aufgabe, 13 Siegerbilder auszuwählen. Das künstlerische Niveau ist bemerkenswert hoch und zeigt die Vielfalt und Kreativität der Region.

Schirmherr Andreas Hofmann, der sich leidenschaftlich für die Aktion gegen Gewalt an Frauen einsetzt, hebt die Bedeutung des Projekts hervor. Die Künstlerin Sieglinde Putze gibt dem Kalender mit ihrem Werk, das in expressiven Farben leuchtet, ein Gesicht. Diese Initiative wird vom Verein aristanet organisiert, dessen Vorsitzende Friederike Ley nicht nur die Schönheit der Kunst betont, sondern auch die traurige Aktualität des Themas. Die Zahlen sprechen für sich: Übergriffe und Morde an Frauen nehmen seit Jahren zu. Ein Umstand, der uns alle zum Nachdenken anregen sollte.

Der Kalender und seine Mission

Im Oktober können die handlichen Kalender im DIN-A6-Format für nur zehn Euro erworben werden. Und hier kommt der Clou: Jeder Euro des Verkaufspreises fließt direkt an „Frauen helfen Frauen“ in Wächtersbach. Die Produktionskosten sind dank großzügiger Sponsoren bereits gedeckt. Ein weiteres Highlight: Die Frauen von aristanet falten die Schachteln in liebevoller Handarbeit und suchen stets nach helfenden Händen. Diese kreative Zusammenarbeit ist nicht nur eine Möglichkeit, Geld zu sammeln, sondern auch, um Bewusstsein zu schaffen. Die Rückseiten der Kalenderblätter enthalten lebenswichtige Informationen und Notfallkontakte für betroffene Frauen, die in Krisensituationen Unterstützung suchen.

Was viele nicht wissen: Dieses Projekt hat eine Vorgeschichte. Bereits im Jahr 2022 wurde ein Benefiz-Kunstkalender für das Frauenhaus Wächtersbach ins Leben gerufen, mit dem Ziel, 10.000 Euro für die Unterstützung von Frauen in Not zu sammeln. Schirmherrin war damals die erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Auch damals lag der Fokus auf der Sensibilisierung für häusliche Gewalt, die in der Polizeilichen Kriminalstatistik alarmierende Zuwächse zeigt. Rund jede vierte Frau in Deutschland erlebt körperliche oder sexualisierte Gewalt. Zahlen, die wie ein Weckruf wirken!

Hintergründe und gesellschaftliche Relevanz

Gewalt gegen Frauen ist ein weit verbreitetes Problem, oft verborgen im Schatten von Familien und Partnerschaften. Es betrifft nicht nur die Frauen selbst, sondern hat auch weitreichende Folgen für die Entwicklung ihrer Kinder. Die Frauenhauskoordinierung macht auf die Defizite im Hilfesystem aufmerksam und fordert eine stärkere Unterstützung von Politik und Gesellschaft. Das Frauenhaus Wächtersbach, das seit 1992 bereits 1.297 Frauen und 1.374 Kinder aufgenommen hat, ist ein Beispiel dafür, wie wichtig solche Einrichtungen sind. Finanziert wird es durch kommunalisierte Mittel, Zuschüsse und Spenden – ein echter Kraftakt in Zeiten, in denen Hilfe mehr denn je gebraucht wird.

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Insgesamt zeigt das aktuelle Projekt, wie Kunst und Solidarität Hand in Hand gehen können. Die Werke stammen nicht nur von professionellen Künstlerinnen, sondern auch von Frauen, die im Frauenhaus leben oder lebten. Einige dieser Kunstwerke waren bereits in der Wanderausstellung „Befreiende Kunst“ zu sehen. Wenn Sie also neugierig auf diesen besonderen Kalender sind, schauen Sie einfach mal bei den Verkaufsstellen von Alzenau bis Wächtersbach vorbei oder bestellen Sie direkt per E-Mail an kalender@aristanet.de.

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