Heute, am 8. Mai 2026, geht es endlich los! Die Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau öffnen ihre Pforten und versprechen ein wahres Feuerwerk an Theatererlebnissen. Über 58.000 Tickets wurden bereits verkauft – und die Erwartungen sind hoch: Insgesamt sollen mindestens 90.000 Besucher in die Stadt strömen, um sich von der Magie der Märchen und Musicals verzaubern zu lassen. Intendant Frank-Lorenz Engel, der das Ruder seit 2013 in der Hand hält, hat sich auch in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Was ist das Besondere an diesen Festspielen? Nun, die Einzigartigkeit liegt vor allem in den Uraufführungen von drei neuen Stücken jedes Jahr. In diesem Jahr dürfen wir uns auf die Weltpremiere des Musicals „Tischlein deck dich“ freuen, das am heutigen Abend seine Premiere feiert. Ein weiteres Highlight ist das Familienstück „Schneewittchen“, das am 16. Mai erstmals aufgeführt wird. Und auch das Schauspiel „Des Kaisers neue Kleider“ wird neu interpretiert – das Ganze unter der Regie von Nina Pichler und Dieter Gring.

Der Spielplan und die Bühneninszenierung

Der Spielplan ist prall gefüllt: Neben dem Musical und dem Familienstück bringt das Theater auch Peter Shaffers Klassiker „Amadeus“ ab dem 13. Juni auf die Bühne. Ein Ensemble aus 32 Schauspielerinnen und Schauspielern, unterstützt von sechs Musikern, sorgt dafür, dass die Märchenstoffe der Brüder Grimm lebendig werden. Und das Bühnenbild? Das hat Tilmann von Blomberg entworfen, inspiriert vom Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain in Berlin. Die Bühne misst stolze 25 Meter in der Breite und bis zu 11 Meter in der Höhe – mit sieben Bergen im Hintergrund für „Schneewittchen“. Das wird ein Spektakel!

Die Spielzeit erstreckt sich bis zum 31. Juli 2026. In dieser Zeit stehen 103 Vorstellungen auf dem Programm, darunter auch Schulvorstellungen, die bereits ausverkauft sind. Rund 15.000 Schülerinnen und Schüler werden die Festspiele besuchen, begleitet von eigens entwickelten Unterrichtsmappen, um das Erlebnis für die jüngsten Theaterbesucher besonders lehrreich zu gestalten. Für die Aufführung von „Des Kaisers neue Kleider“ sind an zwei speziellen Spieltagen – dem 21. Juni und dem 26. Juli – Simultanübersetzungen in Gebärdensprache sowie Audiodeskriptionen verfügbar. Ein echtes Plus für die Barrierefreiheit!

Besonderheiten und Rahmenprogramm

Die Festspiele finden nicht nur im Amphitheater statt, das als Hauptspielstätte dient, sondern auch an weiteren Orten im Stadtgebiet. Dort sind die Aufführungen von „Tischlein, deck dich“, „Schneewittchen“, „Des Kaisers neue Kleider“, „Amadeus“ und sogar eine Benefizgala zu sehen. In der Wallonischen Ruine wird das Stück „Das Herz eines Boxers“ aufgeführt. Die Orangerie am Amphitheater wird für spezielle Veranstaltungen wie Kinderbuchlesungen und Kabarettabende genutzt – es ist also für jeden etwas dabei!

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Ein weiterer erfreulicher Punkt: Das Busangebot rund um das Amphitheater wurde erweitert, mit zusätzlichen Abendverbindungen durch die Hanauer Straßenbahn GmbH. Und für die Besucher, die vielleicht etwas weiter weg wohnen, gibt es einen Shuttle-Service, der die zentralen Punkte der Innenstadt mit dem Amphitheater verbindet – im Preis der Eintrittskarten inbegriffen! Das ist doch mal eine praktische Lösung, oder?

Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat große Pläne und strebt sogar zukünftige Besucherzahlen von 100.000 an. Wenn das mal nicht ambitioniert ist! Die Vorfreude ist groß, und die Atmosphäre in der Stadt ist spürbar. Die Brüder-Grimm-Festspiele sind mehr als nur ein Theaterereignis – sie sind ein Fest für die Sinne, das Jung und Alt zusammenbringt. Man darf gespannt sein, welche Geschichten in den kommenden Wochen auf die Bühne gebracht werden und wie das Publikum darauf reagiert. Theater, das die Herzen berührt – das ist es, was uns alle verbindet!