Heute ist der 25.05.2026, und während die Sonne fröhlich über den Hochtaunuskreis strahlt, sind die ersten Radfahrer schon unterwegs. Ein ganz besonderes Event steht vor der Tür: Die „Rund-um-die-Welt-Challenge“ im Brentanopark. Micha, Anouk, Yoscha und Martha von der „Freiwilliges Ökologisches Jahr“-AG sind mit viel Enthusiasmus dabei. Ihr Ziel? Unglaubliche 25.700 Kilometer bis zum 21. Juni sammeln! Das ist kein Klacks, aber gemeinsam ist man stark.

Der Anlass ist der „FahrRad!“-Aktionstag des Vereins Umweltlernen in Frankfurt, der nicht nur Spaß macht, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Umwelt leisten möchte. Bis zum Sonntag, den 20. Juni, können Einzelpersonen und Teams aus allen möglichen Gruppen, sei es aus Familien, Betrieben, Schulen, Ämtern oder Vereinen, mitradeln. Die Strecke führt durch den schönen GrünGürtel, und jeder Kilometer zählt – die Kilometerzählung kann ganz bequem unter umweltlernen-frankfurt.de/kilometerzaehler eingetragen werden.

Prämien und Feiern

Natürlich bleibt der Spaß nicht auf der Strecke: Für die aktivsten Teams gibt es spannende Preise zu gewinnen, darunter eine Abenteuer-Floßfahrt auf der Nidda für Schulteams oder Klassen. Am „FahrRad!-Tag“ wird um 16 Uhr am Ich-Denkmal in der Gerbermühlstraße 105 die Bekanntgabe der gesammelten Kilometer stattfinden. Das große Finale der Veranstaltung findet dann am Sonntag, den 21. Juni, von 16 bis 18 Uhr am Ich-Denkmal statt. Da wird gefeiert, was das Zeug hält!

Ein Beitrag zur Umwelt

Wenn wir über Radfahren sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass es sich hierbei um eine der nachhaltigsten Fortbewegungsarten handelt. Radfahren verursacht keine schädlichen Klimagase, spart Platz und ist dazu auch noch geräuscharm. Das Umweltbundesamt hat festgestellt, dass der Verkehr im Jahr 2023 für über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich war. Ein Umdenken ist also dringend notwendig. Durch das Umsteigen auf das Rad können wir pro Personenkilometer etwa 166 g Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zum Pkw einsparen. Wow, das sind Zahlen, die zum Nachdenken anregen! Um sich das vorzustellen: Wer täglich 5 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen. Da kann man sich glatt ein paar neue Räder kaufen!

Der Verkehrsflächenanteil in Deutschland wächst, was zu einer besorgniserregenden Bodenversiegelung führt. Lustigerweise stellen wir fest, dass über 40 % der Autofahrten kürzer als 5 Kilometer sind. Das Rad ist also ideal für kurze Strecken! Und seien wir mal ehrlich: Ein bisschen frische Luft und Bewegung schaden nie, oder? Zudem reduziert die Verkehrsverlagerung vom motorisierten Individualverkehr auf Rad- und Fußverkehr die Luftschadstoffe und sorgt für eine bessere Lebensqualität in unseren Städten.

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Das Fahrrad ist nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern auch ein Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit. Und vielleicht, nur vielleicht, ist es auch ein kleiner Schritt für den Klimaschutz. Die Teilnahme an der „Rund-um-die-Welt-Challenge“ ist also nicht nur ein sportliches Abenteuer, sondern auch ein wichtiger Beitrag für eine bessere Umwelt. Wer weiß, vielleicht wird das Radfahren bald zur neuen Normalität, und wir können die Straßen wieder genießen, ohne von Lärm und Abgasen geplagt zu werden.