Heute ist der 21.04.2026, ein bedeutender Tag für den Hochtaunuskreis, denn die Eröffnung des neuen Radwegs zwischen Usingen und Weilrod steht vor der Tür. Bei strahlendem Wetter versammelten sich zahlreiche Gäste, darunter Landrat Ulrich Krebs, der Erste Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr sowie die Bürgermeister Steffen Wernard aus Usingen und Götz Esser aus Weilrod, um die Fertigstellung des Projekts zu feiern. Der Radweg, der sich über 1,4 Kilometer erstreckt und drei Meter breit ist, entspricht den hohen Qualitätsstandards des Landes Hessen.

Die Geschichte dieses Radweges ist jedoch alles andere als geradlinig. Trotz massiver Verzögerungen und einer Kostensteigerung von mehr als 100.000 Euro wurde das Projekt nun erfolgreich umgesetzt. Die ursprünglichen Kosten lagen bei 685.000 Euro, doch die aktuellen Gesamtkosten belaufen sich auf über 800.000 Euro. Der Bund übernimmt erfreulicherweise 75 Prozent der Kosten, und die Erhöhung der Fördermittel aufgrund der Mehrkosten ist bereits in Bearbeitung.

Herausforderungen und Lösungen

Der Projektstart war für 2024 vorgesehen, doch die tatsächlichen Bauarbeiten begannen erst im September 2025. Eine der größten Herausforderungen waren die über 30 Verdachtspunkte, die Kampfmittelsondierungen erforderten. Diese erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen führten zu erheblichen Verzögerungen und trugen zur Kostensteigerung bei. Dennoch wurde durch die Ertüchtigung vorhandener Wege das Genehmigungsverfahren verkürzt, was letztendlich den Bau des Radwegs ermöglichte.

Der Radweg beginnt hinter dem Bahnübergang zum Parkplatz am Herrengarten und schließt die zuvor bestehende Lücke im Radwegenetz zwischen Usingen, Wilhelmsdorf und Niederlauken. Auf einer Strecke von 270 Metern wurde der Wiesenweg asphaltiert, während 170 Meter neu mit wassergebundener Decke gebaut wurden. Radfahrer müssen sich jedoch mit der Landwirtschaft den Weg teilen, was durch Piktogramme auf dem Asphalt deutlich gemacht wird. Diese Maßnahme fördert nicht nur den Radverkehr, sondern auch das Verständnis für die landwirtschaftliche Nutzung der Umgebung.

Ein Schritt in die Zukunft

Die Eröffnung des Radwegs ist die erste Umsetzung des 2022 beschlossenen Radverkehrskonzepts und stellt einen wichtigen Schritt in Richtung einer umweltfreundlicheren Mobilität im Hochtaunuskreis dar. Mit der Schaffung dieses Radweges wird nicht nur der Freizeitverkehr gefördert, sondern auch die Anbindung der umliegenden Gemeinden verbessert. Das Projekt wurde von Michael Guth, dem ehemaligen Hauptamtsleiter in Usingen, initiiert und zeigt, wie wichtig eine gute Infrastruktur für die regionale Entwicklung ist.

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Insgesamt ist der neue Radweg mehr als nur eine Strecke für Radfahrer; er ist ein Symbol für die Bemühungen, die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig zu verbessern und die Lebensqualität der Bürger zu steigern. Der Hochtaunuskreis setzt damit ein Zeichen für die Zukunft, das Hoffnung auf mehr solche Projekte in der Region weckt.