Heute, am 12. Juli 2026, können die Familien im Hochtaunuskreis aufatmen. Der Kinderspielplatz an der Quellbornstraße in Frauenstein hat nach einer sechsmonatigen Bauzeit endlich seine Pforten wieder geöffnet. Die Neuigkeiten sind so frisch, dass man fast die Bauarbeiter noch im Hintergrund hören kann. Und was gibt es da Neues? So einiges! Die neuen Spielgeräte sind nicht nur ein Augenschmaus, sie sind auch durchdacht und inklusiv gestaltet. Ein Karussell, das sogar mit einem Rollstuhl befahrbar ist, steht nun bereit. Wer hätte gedacht, dass das Drehen und Wirbeln so viele Kinderherzen höher schlagen lässt?

Das Gelände hat sich in eine einladende kleine Hügellandschaft verwandelt. Die vorhandenen Bäume wurden liebevoll erhalten, um Schatten zu spenden – perfekt für die warmen Sommertage. Die neuen Spielgeräte umfassen eine Doppelschaukel und ein Kombinationsspielgerät mit zwei Rutschen, darunter eine, die auch für Kinder mit Behinderung zugänglich ist. Da wird das Spielen nicht nur zum Vergnügen, sondern auch zum Erlebnis für alle. Eine Kommunikationstafel mit Symbolen unterstützt Kinder mit eingeschränkten Sprachfähigkeiten und fördert die Interaktion. Auch die Fallschutzplatten sind gut begeh- und befahrbar – ein echter Gewinn für alle! Die Gesamtkosten für die Neugestaltung belaufen sich auf etwa 400.000 Euro, finanziert aus dem Budget des Grünflächenamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Inklusion als Herzstück

Das Thema Inklusion wird hier großgeschrieben. Inklusive Spielplätze sind nicht nur ein Ort für Spaß, sie sind auch entscheidend für das Verständnis von Unterschieden. Dr. Volker Anneken vom Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) hebt hervor, wie wichtig das gemeinsame Spielen für die Entwicklung von Kindern mit Behinderungen ist. Es ist ein Ort, an dem die Kinder nicht nur spielen, sondern auch Freundschaften schließen können – und das ist unbezahlbar! Die Aktion Mensch setzt sich aktiv für den Ausbau solcher Spielplätze in Deutschland ein. Denn, ganz ehrlich, die meisten Spielplätze sind nicht barrierefrei und schließen viele Kinder aus. Das darf nicht sein!

Eine Studie von Aktion Mensch und FIBS zeigt, dass 80 Prozent der Spielplätze in Deutschland kein gemeinsames Spielen von Kindern mit und ohne Behinderung ermöglichen. Das ist erschreckend. Weniger als 2,2 Prozent der Spielplätze sind tatsächlich barrierefrei. Das bedeutet, dass es höchste Zeit ist, die Weichen für eine inklusive Zukunft zu stellen. Und genau das geschieht hier in Frauenstein! Die neuen Spielmöglichkeiten fördern das gleichberechtigte Miteinander und wirken sich positiv auf die gesamte Gesellschaft aus. Wenn Kinder lernen, gemeinsam zu spielen, entsteht gegenseitiger Respekt und Verständnis – und das ist, was wir brauchen.

Ein Ort der Begegnung

Der Spielplatz an der Quellbornstraße bietet nicht nur Raum für Bewegung, sondern auch für Begegnungen. Mit neuen Bänken, Tischen, Fahrradanlehnbügeln, Mülleimern und befestigten Aufenthaltsflächen ist er ein echter Treffpunkt für Familien geworden. Die rund 2.000 Quadratmeter große Fläche lädt zum Verweilen ein. Hier kann man plaudern, spielen und die Zeit zusammen genießen. Es ist ein Ort, an dem man sich trifft, um gemeinsam die Freude am Spiel zu erleben. Und das ist es, was einen Spielplatz lebendig macht!

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Die Neugestaltung ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es gibt noch viel zu tun. Viele Spielplätze in Deutschland müssen dringend aufgewertet werden, um inklusiv und barrierefrei zu sein. Die Aktion Mensch bietet dazu wertvolle Informationen, Checklisten und Handlungsempfehlungen an. Wenn wir gemeinsam anpacken, können wir mehr Orte schaffen, an denen alle Kinder – unabhängig von ihren Fähigkeiten – spielen und lachen können. So wird der Spielplatz nicht nur ein Ort für Kinder, sondern auch für das Miteinander in unserer Gesellschaft. Und das ist es, was zählt!

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