In Frankfurt, ganz konkret im Bahnhofsviertel, scheint es zurzeit ordentlich zur Sache zu gehen. Am Donnerstagabend, dem 21. September, wurde ein 21-jähriger Mann in der Karlstraße Opfer eines Übergriffs. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:45 Uhr, als das Opfer auf den unbekannten Täter traf. Zunächst schien es, als würde man sich einfach nur kennenlernen, doch schnell eskalierte die Situation in einen hitzigen Streit. Ein Schlag ins Gesicht, und schon war das Bargeld aus der Hosentasche des Geschädigten verschwunden. Nach dem Übergriff machte sich der Täter aus dem Staub – und die Polizei hatte bei der Fahndung kein Glück. Sie sucht nun Zeugen, die zur Aufklärung beitragen können. Hinweise nimmt das Fachkommissariat unter der Nummer 069 / 755 – 51299 oder jede Polizeidienststelle entgegen.
Ein weiterer Übergriff
Doch das war nicht der einzige Vorfall in der Frankfurter Nacht. In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 1:30 Uhr, kam es auf der Moselstraße zu einem weiteren Raubüberfall. Hier waren zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren am Werk, die einem 43-jährigen Mann mit Pfefferspray zu Leibe rückten. Der Streit, der die Auseinandersetzung einleitete, war verbal – und dann ging es ganz schnell, die Situation eskalierte. Das Opfer, in einem verzweifelten Versuch zu entkommen, verlor sogar seine Krücke. Anstatt einfach abzuhauen, nahm einer der Täter die Gehhilfe und verfolgte das Opfer, um es mit dieser zu attackieren. Ein Passant, 36 Jahre alt, wollte helfen, doch auch er wurde mit Pfefferspray besprüht. Die Polizei hatte schließlich mehr Glück und nahm die beiden Verdächtigen am Tatort fest. Sie wurden in die Arrestzellen des Polizeipräsidiums gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und versucht nun, Licht ins Dunkel zu bringen.
Ein beunruhigender Trend
Es ist schon erschreckend, wie schnell aus einem harmlosen Treffen oder einem Streit eine derartige Gewalt entstehen kann. Die Tatsache, dass in nur wenigen Tagen gleich mehrere Übergriffe im selben Viertel stattfanden, wirft Fragen auf. Was geht hier vor sich? Das Bahnhofsviertel, bekannt für seine Lebhaftigkeit, scheint sich in eine gefährliche Zone zu verwandeln. Immer mehr Bürger sind beunruhigt und fragen sich, wie sicher sie sich in ihrer eigenen Stadt fühlen können. Die Polizei ist gefordert, und auch die Anwohner sind gefragt, wachsam zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen.