Hessen, ein Land voller Geschichten, ist stark von Zuwanderung geprägt. Kaum zu glauben, aber im Jahr 2025 hatte jede dritte Person in diesem Bundesland eine Einwanderungsgeschichte. Das sind satte 2,1 Millionen Menschen! Wow, das macht 33,8 Prozent der gesamten Bevölkerung von 6,2 Millionen aus. Man könnte sagen, Hessen ist ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem die Vielfalt eine große Rolle spielt.

Von den 2,1 Millionen Personen mit Einwanderungsgeschichte sind 1,5 Millionen selbst seit 1950 nach Deutschland eingewandert. Diese erste Generation macht beeindruckende 24,8 Prozent der hessischen Bevölkerung aus. Aber das ist noch nicht alles: 558.000 Menschen – also etwa 9 Prozent – sind Nachkommen dieser Eingewanderten, geboren in Deutschland, mit beiden Elternteilen, die seit 1950 hierher gekommen sind. Interessant ist auch, dass weitere 365.000 in Deutschland geborene Personen nur einen eingewanderten Elternteil haben und nicht als Teil der Einwanderungsgeschichte erfasst sind. Ein ganz schöner Zuwachs an Geschichten, oder?

Erwerbstätige mit Einwanderungsgeschichte

Im Jahr 2025 waren in Hessen stolze 1,1 Millionen Erwerbstätige mit Einwanderungsgeschichte aktiv. Davon gehörten 844.000 zur ersten Generation und 234.000 zur zweiten. Zusammen machen sie 35,2 Prozent aller 3,1 Millionen Erwerbstätigen in Hessen aus! Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Migranten für die hessische Wirtschaft sind. Viele von ihnen arbeiten in Branchen, die händeringend nach Fachkräften suchen, wie Pflege, Gastronomie, Bau und Personen- und Güterverkehr. Tatsächlich waren 43,8 Prozent der 626.000 Beschäftigten in diesen Engpassberufen Migranten. Das spricht Bände über ihren Beitrag zur Gesellschaft!

Ein Blick auf die Gründe für die Einwanderung zeigt, dass Familienzusammenführung für knapp 35 Prozent der ersten Generation der Hauptgrund war. Aber auch die Suche nach Arbeit oder eine Flucht vor schwierigen Verhältnissen spielten eine Rolle. 20,6 Prozent gaben an, aus beruflichen Gründen eingewandert zu sein, während 19,2 Prozent aufgrund von Flucht oder Asyl hierher kamen. Diese persönlichen Geschichten sind das Herz des hessischen Mosaiks.

Öffentliche Verwaltung und andere Sektoren

Ein bisschen skurril ist der Anteil der Migranten in der öffentlichen Verwaltung: nur 3,6 Prozent. Das ist halb so hoch wie der hessische Durchschnitt von 7,5 Prozent. Vielleicht ist das ein Hinweis darauf, dass hier noch Potenzial zur Verbesserung besteht? Während in vielen anderen Bereichen Migranten eine tragende Rolle spielen, bleibt die Verwaltung ein eher ungenutztes Feld. Wahrscheinlich gibt es da noch viel zu tun, um die Vielfalt auch in diesen Sektor zu bringen.

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Erstaunlicherweise hatten 60,4 Prozent der hessischen Bevölkerung – also 3,8 Millionen Menschen – keine Einwanderungsgeschichte. Das zeigt, dass Hessen zwar multikulturell ist, aber auch viele „Ureinwohner“ hat, die in einer anderen Realität leben. Die hessische Bevölkerung hat viele Facetten, und das ist es, was dieses Bundesland so besonders macht. Die Ergebnisse dieser spannenden Erhebung basieren auf dem Mikrozensus 2025, einer regelmäßigen Stichprobenerhebung, die uns einen tiefen Einblick in die Gesellschaft ermöglicht.

Am 20. Juni feiern wir den Weltgeflüchtetentag. Ein Tag, der die Stärke und den Mut von geflüchteten Menschen würdigt und uns daran erinnert, wie wichtig Integration und Zusammenhalt sind. Es ist ein Anlass, innezuhalten und die vielen Geschichten zu hören, die in Hessen und darüber hinaus erzählt werden.

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