Heute ist der 9.06.2026, und Bad Hersfeld hat Grund zum Feiern! Die Stadt bleibt nicht nur ein Heilbad, sondern wird auch weiterhin stolz den Namenszusatz „Bad“ auf ihren Ortsschildern führen. Diese erfreuliche Nachricht wurde im Rahmen einer festlichen Urkundenübergabe im Kurhaus verkündet, wo Regierungspräsident Mark Weinmeister die Urkunde feierlich an Bürgermeisterin Anke Hofmann überreichte. Ein schöner Moment, der die Tradition und die Qualität des Heilbads würdigt!
Die Wurzeln Bad Hersfelds als Heilbad gehen tief. Mit der Lullusquelle, die seit dem Mittelalter bekannt ist und 1904 neu erschlossen wurde, sowie dem Vitalisbrunnen, der 1949 erbohrt wurde, hat die Stadt gleich zwei Heilbrunnen, die von großer Bedeutung sind. Das Heilwasser, das stark glaubersalzhaltig ist, wird zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt – und das ist kein Zufall, denn Bad Hersfeld wurde bereits 1963 zum „Hessischen Staatsbad“ erhoben. Ein ehrwürdiger Titel, der nicht ohne Grund verliehen wurde!
Hochachtung für Qualität und Dienstleistungen
Regelmäßige Prüfungen der Kureinrichtungen und Heilquellen sind in Hessen seit den 1990er Jahren gang und gäbe. Das Regierungspräsidium Kassel führte kürzlich eine turnusgemäße Prüfung durch und stellte erfreulicherweise keine Beanstandungen fest. Die Vitalisklinik, die Klinik am Hainberg sowie die Klinik Wigbertshöhe tragen dazu bei, dass Bad Hersfeld als ein Ort der Heilung und Regeneration gilt. Die Stadt hat sogar einen Badearzt unter Vertrag genommen, um die hohen Standards zu halten.
Mark Weinmeister hat die Anziehungskraft von Bad Hersfeld betont. Rund 320.000 Übernachtungsgäste jährlich – das sind beeindruckende Zahlen! Die touristische Infrastruktur, Hotels und der wunderschöne Kurpark wurden ebenfalls auf Herz und Nieren geprüft und haben bestanden. Das Wirtschaftsministerium vergibt das Prädikat, während das Regierungspräsidium die Qualität überwacht. Ein perfektes Zusammenspiel, das zeigt, wie wichtig Gesundheitstourismus für die Region ist.
Ein Blick in die Zukunft
Bürgermeisterin Anke Hofmann hat bereits Pläne, den Gesundheitstourismus weiter zu fördern. Almut Boller vom Hessischen Heilbäderverband hob die Bedeutung von Kuraufenthalten hervor – ein klarer Hinweis darauf, dass die Stadt auf dem richtigen Weg ist. Die nächste Überprüfung steht erst in zehn Jahren an, und man darf gespannt sein, welche Fortschritte bis dahin erzielt werden.
Bad Hersfeld verkörpert nicht nur Tradition, sondern auch die Zukunft der Kurorte in Hessen. Hier wird nicht nur geheilt, hier wird auch gelebt. Und das ist es, was Bad Hersfeld so besonders macht. Ein Ort, an dem die Menschen gerne verweilen, um sich zu erholen und neue Energie zu tanken. Ein echtes Kleinod im Herzen Hessens!