Heute ist der 9.07.2026 und die Sonne brennt über Frankfurt am Main. Eintracht Frankfurt Frauen haben ihr erstes Training der neuen Saison vor dem Deutschen Bank Park begonnen. Die Spielerinnen, ja, die haben sich fast schon wie eine kleine Familie auf ihren Fahrrädern versammelt und sind gemeinsam angereist. Der Trainer Niko Arnautis und die Direktorin Frauenfußball, Katharina Kiel, haben sie mit einer motivierenden Ansprache empfangen. Das Team, das sich nun in einer Umbruchphase befindet, hat einen merklichen Qualitätsverlust erlitten – acht Spielerinnen sind weg, fünf neue Gesichter sind hinzugekommen. Das ist schon eine Hausnummer!

Zu den Abgängen zählen einige bekannte Namen: Lisanne Gräwe, Elisa Senß, Nicole Anyomi und Géraldine Reuteler haben das Team verlassen. Remina Chiba hat keinen neuen Vertrag erhalten. Dafür gibt es auch Neuigkeiten, die Hoffnung wecken: Die Schwedin Hanna Bennison, frisch von Real Madrid, verstärkt nun die Reihen. Und Sara Doorsoun, die 34-jährige Rückkehrerin nach einem kurzen Intermezzo bei Angel City FC, könnte eine entscheidende Rolle übernehmen. Man darf gespannt sein, wie sich das Team mit diesen neuen Gesichtern entwickeln wird. Trainer Arnautis plant, im Mittelfeld und in der Offensive noch weitere Spielerinnen hinzuzufügen. Klar, die Saison ist lang und die Konkurrenz schläft nicht.

Die Herausforderungen der neuen Saison

Doch nicht alles läuft glatt. Laura Freigang, die 28-jährige Kapitänin, fehlte beim Training aufgrund einer Erkältung. Und als wäre das nicht genug, steht sie auch im Fokus einer Untersuchung der NADA wegen verpasster Dopingkontrollen. Eine mögliche Sperre von bis zu zwei Jahren droht, aber sie bleibt vorerst spielberechtigt. Es bleibt spannend, ob sie trotz dieser Schwierigkeiten weiterhin Kapitänin bleibt – die Entscheidung hat Arnautis noch nicht getroffen. Solche Situationen werfen natürlich Fragen auf, und das Team braucht einen starken Rückhalt.

Ein Höhepunkt der Saison wird das Miniturnier der UEFA Women’s Champions League im Stadion am Brentanobad sein. Hier trifft die Eintracht im Halbfinale auf AC Omonia Nikosia. Sara Doorsoun ist optimistisch: „Der Heimvorteil kann entscheidend sein.“ Das klingt vielversprechend und zeigt, dass trotz der Herausforderungen auch jede Menge Motivation im Team steckt.

Ein Blick in die Geschichte

<pAber schauen wir doch mal ein bisschen in die Vergangenheit. Die Frauenfußballabteilung von Eintracht Frankfurt hat eine lange und bewegte Geschichte. Gegründet wurde sie 1973, und seit der Bundesliga-Gründung 1990 sind sie ununterbrochen dabei. Zunächst gab es mittelmäßige Platzierungen, aber mit Monika Staab als Trainerin in den frühen 90ern kam frischer Wind in die Sache. Die erste Qualifikation für die Playoffs der deutschen Meisterschaft gelang in der Saison 1995/96 – ein Finale, das leider verloren ging. Die Trennung von SG Praunheim im Jahr 1999 und die Gründung des 1. FFC Frankfurt waren der Wendepunkt. In ihrer ersten Saison folgte der sofortige große Erfolg mit Pokal und Meisterschaft. Wow!

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Die darauffolgenden Jahre waren geprägt von Titeln und Erfolgen, aber auch von Rivalitäten, besonders mit Turbine Potsdam, die in den 2000ern aufblühten. Frankfurt und Potsdam, ja, das ist ein Duell, das die Liga prägte. Doch die Zeiten haben sich geändert, neue Konkurrenten wie VfL Wolfsburg und FC Bayern München sind aufgetaucht und haben die alte Dominanz in Frage gestellt.

Die Gegenwart und die Zukunft

<pAktuell hat die Eintracht Frankfurt Frauenmannschaft in der Frauen-Bundesliga ihren Platz gefestigt, und das mit viel Herzblut. In den letzten Saisons hat man sich oft den dritten Platz erkämpft und die Qualifikation für die UEFA Women’s Champions League erreicht. Eintracht Frankfurt III trat nach der Fusion mit dem 1. FFC Frankfurt in der Regionalliga an – ein Schritt, der dem Team sicherlich neue Perspektiven eröffnet hat. Und die Zuschauerzahlen? Rekorde, die man feiern kann! Die Fans sind treu und das Stadion füllt sich zu den Spielen.

<pIn dieser neuen Saison wird sich zeigen, wie sich das Team um die neuen und alten Spielerinnen formiert. Die Herausforderungen sind da, aber die Ambitionen sind hoch. Man darf gespannt sein, wie die Eintracht die kommenden Spiele bestreiten wird. Ein bisschen Aufregung liegt in der Luft – und das ist gut so!

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