Das LICHTER Filmfest hat sich in Frankfurt am Main als fester Bestandteil des kulturellen Programms etabliert. Vom 28. April bis zum 3. Mai 2026 feiert die 19. Ausgabe des Festivals ihre Premiere und bringt ein spannendes regionales und internationales Filmprogramm auf die Leinwand. Mit einer Rekordzahl von 180 Einreichungen aus aller Welt zeigt das Festival die Vielfalt und Kreativität der Filmschaffenden.

Ein besonderes Highlight des diesjährigen Festivals ist der Kongress „Zukunft Deutscher Film“, der seit sechs Jahren das Programm bereichert und die Diskussion über Kino als Kunstform anregt. Hier erwartet die Besucher eine intensive Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und Trends im Filmgenre. Die Öffnungszeiten des Festivals sind ebenfalls erfreulich: von Dienstag bis Sonntag wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das von internationalen Filmen bis hin zu regionalen Kurz- und Langfilmen reicht.

Der Lichter Art Award

Ein weiterer spannender Bestandteil des Festivals ist der Lichter Art Award, dessen Ausstellung im Haistudio, Berliner Straße 27, bis zum 3. Mai geöffnet ist. Dieser Preis, der erstmals 2011 vergeben wurde und einen Wert von 1000 Euro hat, ist nicht nur eine Auszeichnung für die besten Beiträge, sondern spiegelt auch relevante Themen einer ganzen Generation wider. Die Shortlist, die von drei Juroren ausgewählt wurde, zeigt, wie sich die Beiträge zunehmend in Länge und Komplexität entwickeln und Mehrkanalinstallationen sowie dokumentarische Ansätze integrieren.

Besonders hervorzuheben sind die Arbeiten der fünf Finalisten, darunter Maria Maylands „A Wideness, Opening and Closing“, die queere Historiographie hinterfragt, und Lydia Marx’ „Little Pictures“, die eine Drohne als Erzählerin einer Familiengeschichte nutzt. Angel Wus experimenteller Beitrag „Force Times Displacement“ reflektiert den Begriff der Arbeit, während Alisa Bergers „Rapture I“ die Vergangenheit eines Protagonisten in der Ukraine thematisiert. Artūras Ustinovas’ „Father Says“ hingegen behandelt das Verhältnis zwischen Künstler und Vater und bietet somit einen tiefen Einblick in persönliche und gesellschaftliche Dynamiken.

Kulturelle Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt

In Anbetracht der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen ist es wichtig, auf die kulturelle Diversität hinzuweisen, die auch im Rahmen des LICHTER Filmfests eine zentrale Rolle spielt. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien setzt sich aktiv für die Akzeptanz und den Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ein. Der Aktionsplan „Queer leben“, der am 18. November 2022 beschlossen wurde, fördert die kulturelle Teilhabe von LSBTIQ*-Personen und zielt darauf ab, eine queere Erinnerungskultur zu etablieren.

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Durch Veranstaltungen wie das LICHTER Filmfest werden Kulturorte geschaffen, die Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität zusammenbringen. Die Förderung von Ausstellungsprojekten, die sich mit der Geschichte queerer Menschen auseinandersetzen, trägt zur Sichtbarkeit und Stärkung dieser Themen in der Gesellschaft bei. Das LICHTER Filmfest ist somit nicht nur ein Ort der filmischen Kreativität, sondern auch eine Plattform für gesellschaftliche Diskussionen und kulturelle Teilhabe.