In Frankfurt am Main, wo der Puls der Stadt unermüdlich schlägt, gibt es derzeit spannende Veränderungen am Goetheplatz. Ein Ort, der lange Zeit von grauem, steinernem Gehweg geprägt war, wird nun langsam zu einer grünen Oase umgestaltet. Hellere Flächen, moderne Bewässerungssysteme für die Bäume und farbenfrohe Staudenbeete vor dem Goethe-Denkmal – das sind nur einige der Maßnahmen, die die Stadt plant. Der nächste logische Schritt führt direkt zum Rathenauplatz, wo eine umfassende Umgestaltung ansteht, um ihn den klimatischen Herausforderungen wie Hitze und Trockenheit anzupassen.

Das Ziel? Endlich Schluss mit dem grauen Image! Stattdessen sollen neun massive Hochbeete auf etwa 4000 Quadratmetern errichtet werden. Diese Hochbeete, die gleichzeitig als Sitzflächen fungieren, werden mit trockenheitsverträglichen Mischungen aus Stauden und Gräsern bepflanzt. Kleinblütige Bergminze, Roter Sonnenhut und Steppensalbei sind nur einige der Pflanzen, die hier für eine lebendige Artenvielfalt sorgen und Insekten sowie Schmetterlinge anziehen sollen. Eine automatische Bewässerung, gespeist durch eine Zisterne mit Trinkwasser, soll sicherstellen, dass alles prächtig gedeiht.

Finanzierung und Umsetzung

Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf 470.000 Euro, und die Fertigstellung ist bis zum Herbst angestrebt. Trotz früherer Überlegungen zu Dachkonstruktionen und Pergolen wird es im aktuellen Umbau keine Beschattung geben – ein Punkt, der Fragen zur Zuständigkeit und zum Unterhalt der möglichen Beschattungselemente aufwirft. Der Umbau wird jedoch nicht die dunklen Pflastersteine und die in den Boden eingelassene Fontänen beeinträchtigen, die weiterhin in Betrieb bleiben. Fußgänger können den Platz ohne Hindernisse durchqueren.

Umwelt- und Klimadezernentin Tina Zapf-Rodríguez zeigt sich begeistert von der Umgestaltung des Rathenauplatzes. Doch es bleibt nicht nur bei der Umgestaltung des Platzes. Das Förderprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“, das 2020 vom Bund ins Leben gerufen wurde, unterstützt Kommunen bei der Entwicklung nachhaltiger Maßnahmen. Ziel ist es, die öffentlichen Grün- und Freiflächen zu erhalten, anzupassen und auszubauen, um den steigenden Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Ein Teil eines größeren Plans

Extreme Wetterereignisse wie Hitze, Dürre und Starkregen nehmen zu, und der Verlust der Artenvielfalt schreitet voran. Urbane Grün- und Freiräume spielen eine entscheidende Rolle, um Risiken zu mindern und die Lebensqualität zu sichern. Sie binden Kohlenstoff und sind daher wichtig für den Klimaschutz. Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung, Kalt- und Frischluftzufuhr sowie Biotopverbund werden gefördert, um die Stadt klimafreundlicher zu gestalten. Seit 2020 wurden über 300 Projekte in Städten und Gemeinden ausgewählt – und die Zahl steigt. Insgesamt stehen 656 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereit.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Diese Umgestaltungen sind längst überfällig und zeigen einen klaren Trend: Städte müssen grüner werden, um nicht nur den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, sondern auch, um Lebensräume für Mensch und Tier zu schaffen. Der Rathenauplatz in Frankfurt wird also nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer klimagerechten Stadtentwicklung.

Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.