Heute, am 18. Juni 2026, hat Darmstadt einen ganz besonderen Ort für seine Schülerinnen und Schüler eröffnet: das neue Waldkunstklassenzimmer, das als echtes Schmuckstück auf dem Gelände des Internationalen Waldkunstzentrums (IWZ) an der Ludwighöhstraße prangt. Dieses spannende Projekt, das in enger Zusammenarbeit zwischen dem Verein für Internationale Waldkunst und der Lichtenbergschule entstand, zielt darauf ab, die Natur als Lernort zu nutzen und die Kreativität der Schüler:innen zu fördern. Die Idee, Unterricht im Freien abzuhalten, klingt einfach traumhaft – besonders an heißen Sommertagen, wenn die überhitzten Schulräume nur wenig zum Lernen einladen.

Der Ort selbst ist mit einem bunten Hinweisschild, das stolz „Waldkunstklassenzimmer“ verkündet, und einer neu gebauten Holztribüne ausgestattet, die sich wunderbar in die Umgebung einfügt. Hier können die Schüler:innen nicht nur Kunstunterricht genießen, sondern auch verschiedene andere Fächer erleben. Insgesamt haben rund 300 Schüler:innen aus 13 Klassen der Jahrgangsstufen 6 bis Q2 an der Umgestaltung des Geländes mitgewirkt, was die Gemeinschaftlichkeit und das Engagement der Lichtenbergschule unter Beweis stellt.

Kreativität und Demokratie im Wald

Das Motto des Projekts, „Natur – Kunst – Demokratie“, lädt dazu ein, über die klassischen Grenzen des Unterrichts hinauszudenken. Unter der Leitung von Künstlerin Kim Rathnau und Kunstlehrerin Ilka Brosch, unterstützt von Künstler Uli Muders und Kuratorin Ute Ritschel, wird hier ein Raum geschaffen, in dem Schüler:innen nicht nur lernen, sondern auch aktiv mitgestalten können. Das Waldkunstklassenzimmer ist somit nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort der Begegnung.

Die Schüler:innen haben die Möglichkeit, sich kreativ auszuleben und gestalterische Ansätze zu entwickeln, sei es durch Malerei, Zeichnung, plastisches Arbeiten oder sogar experimentelle Druckverfahren. Es ist einfach faszinierend, wie der Wald als Lebensraum und Inspirationsquelle in den Unterricht integriert wird. Themen wie Nachhaltigkeit, Mitbestimmung und Verantwortung stehen dabei im Vordergrund und fördern ein Bewusstsein für die Umwelt. So wird der künstlerische Prozess gleichzeitig zu einem Erfahrungsraum für demokratische Prinzipien.

Ein Teil des großen Ganzen

Das Projekt ist nicht nur lokal bedeutend, sondern ist auch Teil des Programms der World Design Capital Frankfurt Rhein-Main 2026, das unter dem Leitgedanken „Design for Democracy“ steht. Es ist beeindruckend, wie die Kooperation zwischen regionalen Künstler:innen und Lehrkräften im Teamteaching funktioniert und einen kreativen Austausch ermöglicht. Die Schüler:innen haben die Chance, sich direkt mit Naturmaterialien auseinanderzusetzen und die Umgebung künstlerisch zu erfassen.

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Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Waldkunstklassenzimmer in Darmstadt nicht nur einen neuen Lernort geschaffen hat, sondern auch einen Raum für kreative Entfaltung und demokratische Bildung. Die langjährige Kooperation zwischen dem Waldkunstverein und der Lichtenbergschule zeigt, wie Kunst und Bildung Hand in Hand gehen können, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Wer mehr über dieses bemerkenswerte Projekt erfahren möchte, findet auf der Seite junge.waldkunst.com weitere Informationen.

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