Im Bürgerpark-Stadion in Darmstadt war die Aufregung förmlich greifbar: Vom 1. bis 3. Juni 2026 fand hier die Deutsche Meisterschaft im Fußball-ID statt. Menschen aus verschiedenen Teilen Deutschlands versammelten sich, um die Auswahlmannschaften aus Hessen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern zu sehen. Jeder Kick, jeder Schuss und jeder Jubel hallte durch das Stadion, während die Spieler, die oft mit intellektuellen Beeinträchtigungen kämpfen, um Ruhm und Ehre kämpften.

Die Hessen-Auswahl zeigte sich in bestechender Form und setzte sich im Endspiel mit 4:1 gegen Sachsen-Anhalt durch. Damit verteidigte Hessen seinen Titel zum sechsten Mal in Folge – was für eine beeindruckende Leistung! Die Torschützen Lukas Piller und Soufiane Ganouf, der mit seinem Dreierpack zum wahren Helden des Finales wurde, sorgten für einen krönenden Abschluss. Ganouf wurde obendrein Torschützenkönig des Turniers, mit insgesamt neun Toren in fünf Spielen. Ein echtes Fußball-Märchen, das hier geschrieben wurde!

Fest der Inklusion

Doch das Turnier war nicht nur sportlicher Höhepunkt, sondern auch ein großes Fest der Inklusion. Im Rahmen der Meisterschaft fand ein Sport- und Inklusionsfest für Regel- und Förderschulen statt. Hier trafen sich Menschen ganz unterschiedlicher Fähigkeiten und Hintergründe, um gemeinsam zu feiern und Sport zu erleben. Die Eröffnungsfeier am 31. Mai im Beachclub Restaurant Achtzehn98, nahe dem Merck-Stadion, gab dem Ganzen einen besonderen Rahmen. Michael Trippel, der Sportliche Leiter des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations Sportverbands e.V., begrüßte die Gäste und die Reden von Oberbürgermeister Hanno Benz und Lilien-Präsident Markus Pfitzner machten deutlich, wie wichtig dieses Event für die Stadt und die Region ist.

Die Atmosphäre war einfach elektrisierend! Alberto Colucci sorgte mit seiner Darbietung der Hymne der Lilien, „Die Sonne scheint“, dafür, dass das Publikum lautstark mit einstimmte. Ein Moment, der vielen in Erinnerung bleiben wird. Das ganze Event wurde zudem durch die Schlappekicker-Aktion der Frankfurter Rundschau unterstützt, die 4.000 Euro für die HBRS-Mannschaften bereitstellte. Eine schöne Geste, die zeigt, wie wichtig die Förderung von Inklusion im Sport ist.

Sportliche Höhepunkte und große Emotionen

Die Hessen-Auswahl zeigte während des gesamten Turniers eine beeindruckende Leistung. In der Vorrunde gewannen sie souverän gegen Saarland (5:0), Bayern (7:0), Brandenburg (4:0) und Mecklenburg-Vorpommern (1:0). Die Mannschaft unter Trainer Bruno Pasqualotto war in der Offensive kaum zu stoppen und die Freude über jeden erzielten Treffer war ansteckend. Sachsen-Anhalt hingegen hatte das Ziel, mit einem Unentschieden den Titel zu gewinnen, fand sich jedoch im Endspiel schnell in der Defensive wieder.

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Schließlich war es der Moment des Triumphes, als Markus Pfitzner den Meisterpokal an die Hessen-Auswahl überreichte. Ein Glanzstück für alle Beteiligten – sowohl auf als auch neben dem Platz. Diese Meisterschaft war mehr als nur ein Wettkampf; sie war ein Zeichen für Gemeinschaft, Inklusion und den unermüdlichen Kampf um Gleichheit im Sport. Und so wurde Darmstadt zum Schauplatz eines unvergesslichen Fußballfestes, das die Herzen aller Anwesenden berührte.