In der beschaulichen Stadt Darmstadt, wo die Straßen noch Geschichten erzählen können, ereignete sich in der Nacht zum 13. Mai ein Vorfall, der die Nachtruhe der Anwohner stören dürfte. Ein geparkter schwarzer Audi in der Mornewegstraße wurde zwischen 21.30 Uhr und 02.50 Uhr aufgebrochen. Die Täter fanden gewaltsam Zugang zum Innenraum des Fahrzeugs und entwendeten eine Geldbörse, bevor sie unerkannt flüchteten. Die Polizei, die nun die Ermittlungen vom Kommissariat 21/22 in Darmstadt führt, bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen werden gebeten, sich zu melden und verdächtige Beobachtungen zu teilen. Hinweise können unter der Telefonnummer 06151/969-0 gegeben werden. Ein cleverer Hinweis könnte das Rätsel lösen!

Doch damit nicht genug. Die Polizei warnt eindringlich davor, Wertgegenstände sichtbar im Auto zurückzulassen. Es ist kein Geheimnis, dass kriminelle Elemente oft auf der Suche nach leicht erbeutbaren Gegenständen sind. Geldbörsen, Rucksäcke oder Navigationsgeräte sind die beliebten Ziele. Wer also denkt, er könnte seine Wertsachen einfach mal im Auto lassen, sollte besser noch einmal darüber nachdenken. Und bei verdächtigen Beobachtungen ist es ratsam, sofort den Polizeinotruf 110 zu wählen.

Ein weiteres Beispiel für Autoaufbrüche

Am Sonntagmorgen, gegen 4.30 Uhr, wurde ein 29-jähriger Mann in Darmstadt beim Aufbrechen eines Autos festgenommen. Diesmal am Wilhelminenplatz, wo er an einem schwarzen VW zu schaffen machte. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Vorfall und informierte die Polizei. Die Beamten des 2. Polizeireviers leiteten prompt eine Fahndung ein und konnten den Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes vorläufig festnehmen. Der Mann hatte eine Scheibe des Fahrzeugs eingeschlagen und eine Tüte mit Pfandflaschen entwendet. Ein Atemtest ergab, dass er unter Alkoholeinfluss stand – 0,8 Promille. Auch der Verdacht auf den Einfluss von Betäubungsmitteln oder anderen berauschenden Mitteln lag nahe. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ist bereits eingeleitet.

Die wiederholte Warnung der Polizei vor Autoaufbrüchen ist nicht unbegründet. Fahrzeughalter sollten ihre Autos immer sicher abschließen und Wertgegenstände entfernen. Die Gefahr, Opfer eines Diebstahls zu werden, ist allgegenwärtig. Die Polizei appelliert erneut an die Bürger, wachsam zu sein. Ein kurzer Blick in die Nachbarschaft oder ein schnelles Telefonat bei verdächtigen Aktivitäten könnte möglicherweise einen weiteren Einbruch verhindern.

Was tun im Falle eines Diebstahls?

Für alle, die bereits Opfer eines Autoaufbruchs geworden sind, gibt es einige wichtige Informationen zu beachten. Eine Teilkaskoversicherung ersetzt Schäden, die durch Autodiebstahl entstehen. Wenn das Fahrzeug gestohlen wird, erhält der Versicherungskunde den Wiederbeschaffungswert erstattet. Natürlich wird die Selbstbeteiligung von dieser Erstattung abgezogen. Ein Vorteil der Teilkaskoversicherung ist, dass es keine Rückstufung in der Teilkaskoversicherung gibt, da hier kein Schadenfreiheitsrabatt gilt. Auch Schäden durch eingeschlagene Autoscheiben werden erstattet, was in solchen Fällen durchaus hilfreich sein kann.

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Darüber hinaus deckt die Teilkaskoversicherung Diebstahl von fest verbauten Autoteilen ab, wie etwa Bordcomputern, Airbags und Radios. Manchmal denkt man nicht daran, aber auch Schäden durch Haarwild, Glasbruch oder Naturgefahren sind in dieser Versicherung enthalten. Wer also auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich über die verschiedenen Optionen der Kfz-Versicherung informieren und gegebenenfalls anpassen.