Heute ist der 18. Mai 2026 und in Hessen sieht es wettertechnisch alles andere als rosig aus. Nach den Eisheiligen, die uns immerhin ein bisschen Frischluft brachte, zieht nun eine regnerische Wetterlage über die Region. Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hat tatsächlich Gewitterwarnungen ausgesprochen! In Nordhessen gilt die Warnstufe 2 von 4, was bedeutet, dass sich die Wolken dort ordentlich zusammenbrauen.
Die Prognose für heute verspricht trübes Wetter mit wechselnder Bewölkung. Am Abend könnte es dann richtig nass werden – Regen zieht von Westen auf. Wenn das Wetter so richtig in Fahrt kommt, sind schauerartiger Regen, mögliche Gewitter mit Starkregen und kleinkörnigem Hagel nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 14 und 18 Grad, in höheren Lagen dürfen wir uns sogar auf etwa 12 Grad freuen. Und das ist noch nicht alles: In der Nacht zum Dienstag klingen die Schauer zwar ab, aber dafür könnte sich örtlich Nebel bilden. Oh, und die Temperaturen? Die fallen auf frostige 3 bis 7 Grad! Leichte Bodenfröste sind vor allem in Tal- und Muldenlagen nicht auszuschließen.
Der Ausblick: Von trüben Tagen zu sommerlicher Hitze
Am Dienstag dürfen wir dann auf heiter bis wolkiges Wetter hoffen, mit Temperaturen zwischen 17 und 21 Grad, in den Hochlagen sind es immer noch angenehme 15 Grad. Aber, Achtung, der Regen kommt zurück – abends, wohlgemerkt. Und der Mittwoch? Der wird unbeständig, mit schauerartigem Regen und Gewittern. Die Höchstwerte steigen zwar auf 18 bis 22 Grad, aber ganz sicher ist man mit dem Wetter nie.
Und jetzt kommt das Spannende: Eine „Spanish Plume“ steht in den Startlöchern! Das bedeutet, dass eine subtropische Luftmasse aus der iberischen Hochebene auf uns zukommt. Die Prognosen für das Pfingstwochenende (23. bis 25. Mai) versprechen eine Hitzewelle mit Temperaturen zwischen 27 und 30 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Das klingt nach Sonnenschein pur, aber die Freude könnte abrupt enden – die Meteorologen warnen vor kräftigen Gewittern am Pfingstmontag oder Dienstag. Also, Augen auf und Wettermodelle im Blick behalten!
Ein Blick auf die Wetterextreme
Das Wetter ist nicht nur eine Laune der Natur; es ist auch ein Spiegel des Klimawandels, der uns immer häufiger mit Extremwetter konfrontiert. Der DWD erwartet, dass solche Stürme, Regenfälle und Hitzewellen zunehmen werden. Die Zunahme von Hitzetagen und die Abnahme von Frosttagen sind bereits spürbar – in Deutschland wird bis 2050 eine Verdopplung der gefährlichen Hitzetage prognostiziert. Und das ist kein Pappenstiel!
Die Wetterlage wird durch Temperatur, Druck und Dichte der Atmosphäre bestimmt, und Extremwetterereignisse – wie wir sie jetzt erleben – sind kein meteorologischer Begriff, sondern erfassen die Seltenheit solcher Ereignisse. Interessanterweise zeigt die Forschung, dass etwa 70 % der untersuchten Extremwetterereignisse durch den Klimawandel wahrscheinlicher oder stärker geworden sind. Das lässt einen schon mal nachdenklich werden, wenn man über die letzten Sommer nachdenkt, die der DWD als den sonnenscheinreichsten, drittwärmsten und fünfttrockensten seit Beginn der Aufzeichnungen beschrieben hat.
Besonders Bergregionen in Deutschland sind anfällig für Starkregen, was die Herausforderungen für Feuerwehr und Katastrophenschutz nur verstärkt. Sie sind eng mit dem DWD vernetzt, um rechtzeitig warnen zu können. Vielleicht sollten wir einfach auch ein bisschen mehr auf die Wettervorhersagen achten – die Natur bleibt unberechenbar und die aktuellen Wettercapriolen sind nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in Zukunft erwarten könnte.