Auktion der Legenden: Die begehrte Leica MP-33 und ihre Zeitzeugen
Heute ist der 13. Juni 2026 und in Wetzlar, Hessen, beginnt um 11 Uhr die 48. Leitz Photographica Auction. Ein Ereignis, das nicht nur für Fotografie-Enthusiasten, sondern auch für Geschichtsliebhaber von Bedeutung ist. Hier wird eine der legendärsten Kameras der Welt versteigert – die Leica MP-33 in Schwarzlack. Mit nur 141 Exemplaren weltweit und einem Startpreis von 400.000 Euro, ist die Schätzung sogar bis zu 800.000 Euro hoch. Da bleibt einem fast die Luft weg!
Die Auktion findet im Herzen der Leica Welt statt, wo die Luft voller Geschichte und Innovation ist. Neben der Leica MP-33 gibt es noch viele andere Raritäten zu entdecken: Zwei Leica MP Kameras aus den 1950er-Jahren und der Lumière Cinématographe aus dem späten 19. Jahrhundert. Dies ist nicht nur eine Gelegenheit für Sammler, sondern auch eine Zeitreise in die Anfänge der Fotografie und des Films. Wer hätte gedacht, dass die erste kommerzielle Filmvorführung 1895 stattfand und heute ein Teil dieser Auktion ist?
Die Highlights der Auktion
Ein weiteres bemerkenswertes Stück ist das persönliche Arbeitsgerät von Tazio Secchiaroli, einem Fotografen, der für seine eindrucksvollen Aufnahmen von Prominenten bekannt war. Wer weiß, welche Geschichten diese Kamera erzählt? Auch die E. Leitz New York Leica Gun RIFLE, die dazu dient, Verwacklungen zu minimieren, ist ein wahres Sammlerstück, von dem nur 12 bis 14 Exemplare existieren. Die Kombination aus Seltenheit und historischer Relevanz macht diese Auktion zu einem Muss für jeden Fotografie-Liebhaber.
Die Teilnahme ist vielfältig: Man kann live vor Ort sein, telefonisch mitbieten oder online über die Plattform „Leitz ON“. Letztere ist bis zum 14. Juni geöffnet und bietet Schätzpreise im hohen dreistelligen bis niedrigen fünfstelligen Eurobereich. Ein guter Deal für alle, die sich für Vintage-Zubehör und historische Kameras interessieren!
Der Markt für historische Kameras
Der Markt für alte Kameras und fotografische Originale ist ein bisschen wie ein verworrener Schrank voller Erinnerungen. Fotografische Objekte sind nicht nur durch ihr Herstellungsjahr wertvoll, sondern auch durch ihre Seltenheit, den Zustand und die Provenienz. Viele Sammler wissen, dass Massenmodelle aus der Nachkriegszeit zwar technisch interessant sind, aber oft nicht die hohen Preise erzielen, die man sich wünscht. Hier ist das richtige Gespür gefragt!
Wer in diesen Markt einsteigen möchte, sollte sich zunächst mit den verschiedenen Bereichen der historischen Fotografie beschäftigen. Dazu gehört nicht nur die Technikgeschichte, sondern auch die Bildgeschichte. Wie wichtig es ist, zwischen diesen beiden Bereichen zu unterscheiden, zeigt sich oft erst, wenn man einen Fehlkauf tätigt und die Enttäuschung spürbar wird – ein bisschen wie eine nicht eingelöste Urlaubserwartung.
Wertbestimmung und Lagerung
Bei der Bewertung von Kameras sind viele Details entscheidend: Die Gerätekategorie, der Hersteller und sogar kleine Unterschiede bei Suchersystemen oder Objektivfassungen können den Marktwert erheblich beeinflussen. Auch die Lagerung ist nicht zu vernachlässigen! Wer seine Schätze richtig lagern möchte, sollte auf säurefreie Materialien, stabile Temperaturen und Lichtschutz achten. Das klingt vielleicht nach viel Aufwand, aber es lohnt sich, um die Lebensdauer dieser wertvollen Stücke zu verlängern.
In Wetzlar wird heute Geschichte geschrieben, und die Auktion verspricht, ein ganz besonderes Erlebnis zu werden. Ob vor Ort, am Telefon oder online – es ist eine Chance, in die Welt der Fotografie einzutauchen und vielleicht sogar ein Stück Geschichte mit nach Hause zu nehmen. Und vielleicht, nur vielleicht, entdeckt der eine oder andere unter den Bietern seine ganz persönliche Schatzkamera.
