In Hamburg, wo der Wind oft durch die Straßen fegt und die Elbe sich mächtig zeigt, haben Bauherren und Architekt einen mutigen Schritt gewagt: Sie haben sich für die Sanierung eines 1970 erbauten Bungalows entschieden, anstatt ihn einfach abzureißen. Ein kühner Entschluss, denn die Umbaukosten übersteigen eine Million Euro! Aber warum nicht? Der alte Flachdachbungalow mit Doppelgarage hat schließlich mehr zu bieten, als auf den ersten Blick sichtbar ist.

Und das Ganze hat sogar einen besonderen Twist: Der Kauf des Hauses erfolgte per Videorundgang aus dem fernen Singapur, ohne dass die Käufer das Haus je betreten haben. Ist das nicht verrückt? Nachträglich wurde das ungedämmte Walmdach aufgesetzt, um dem alten Bauwerk neuen Glanz zu verleihen. Die Sanierung umfasste nicht nur die Revitalisierung des Gartens, sondern auch eine umfassende Verbesserung der Innenräume. Architekt Bastian Bechtloff, der sein Büro 2014 in Hamburg gründete und auf sensible Um- und Wohnbauten spezialisiert ist, führte umfangreiche Umbaumaßnahmen durch. So verbindet er geschickte Handwerkskunst mit modernem Wohnkomfort, um das Beste aus dem Bungalow herauszuholen.

Moderne Wohnträume und innovative Technik

Mit einer großzügigen Erdgeschossfläche von 389 Quadratmetern, die sich U-förmig um einen Innenhof gruppiert, bietet das Haus Raum für eine individuelle Entfaltung. Die Raumhöhen variieren von 2,80 bis beeindruckenden 6,50 Metern! Dreifach verglaste Schiebefenster und ein stützenfreies Glasfront im Pooltrakt bringen viel Licht und Luft ins Haus – einfach himmlisch. Der Boden aus grauem Granit und die Holz-Möbel sorgen für eine warme Atmosphäre, während die Küche, als zentraler Raum, durch Schiebetüren abgetrennt werden kann. So bleibt die Gemütlichkeit auch beim Kochen nicht auf der Strecke.

Das energetische Konzept des Bungalows ist ebenfalls bemerkenswert. Indach-Photovoltaikziegel, eine 27-kWp-Solaranlage, eine 20-kW-Batterie und Fernwärme – das alles zusammen lässt die Herzen von Umweltbewussten höherschlagen. Die Fußbodenheizung und die geplante Luft-Wärmepumpe sind weitere Schritte auf dem Weg zur Energieeffizienz. Die Bauzeit ist von Februar 2022 bis Oktober 2024 angesetzt. Auf einer Grundstücksgröße von 936 m² wird also ein echtes Wohnwunder geschaffen.

Die Zukunft der Energieeffizienz

Ähnlich zielstrebig hat auch Familie Rahn in Schleswig-Holstein gehandelt. Nach über 30 Jahren mit einer ineffizienten Ölheizung haben sie auf eine moderne Hybridheizung umgerüstet. Die alte Heizung war nicht nur wartungsintensiv, sondern auch ein Energiefresser. Die Entscheidung für eine Hybridheizung, die aus einer Wärmepumpe und einem Gasbrennwertkessel besteht, ermöglicht nun die Nutzung von bis zu 65 Prozent erneuerbarer Energie. Das Umrüst-Set Kit 65 von Brötje hat es der Familie ermöglicht, effizient zu heizen und gleichzeitig die Energiekosten zu senken. An kalten Tagen übernimmt die Gasheizung die Spitzenlast, während die Wärmepumpe für die Grundlastversorgung sorgt – clever, oder?

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Das Umweltbundesamt hat sich ebenfalls mit der Frage der Energieeffizienz befasst und empfiehlt eine umfassende Sanierung des Gebäudebestands in Deutschland. Das Ziel ist klar: Bis 2050 soll der Gebäudebestand nahezu klimaneutral werden. Das ist Teil der Energiewende der Bundesregierung. Auch wenn die notwendigen Maßnahmen seit Jahrzehnten bekannt sind, hapert es oft an der Umsetzung. Die Transformation des Gebäudebestands wird Zeit brauchen. Und ja, auch die Herausforderungen der Wärmewende bis 2050 sind nicht zu unterschätzen.

Beim Nachdenken über die Zukunft der Wohnräume wird deutlich: Effiziente Wohnraumnutzung könnte einen enormen Einfluss auf unseren Energieverbrauch haben. Die Nutzung von Warmwasser, das etwa 10 bis 15 Prozent des Endenergieverbrauchs privater Haushalte ausmacht, ist ein weiteres Thema, das angepackt werden muss. Sprich, es gibt viel zu tun, aber mit den richtigen Schritten und innovativen Ideen sind wir auf dem besten Weg, unsere Klimaziele zu erreichen.

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.