Der Internationale Museumstag – ein Event, das die Türen der Museen weit öffnet und die Neugier der Besucher weckt! In Bremen und Umgebung feiert man am Sonntag, den 17. Mai 2026, diesen besonderen Tag, der seit 1977 in jedem Jahr im Mai gefeiert wird. Die Museen haben sich so einiges einfallen lassen, um diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Freier Eintritt, Führungen, Workshops und zahlreiche Aktionen stehen auf dem Programm. Wie genial ist das denn?
Ein paar der teilnehmenden Museen, die man auf keinen Fall verpassen sollte, sind das Übersee-Museum, das Neue Museum Weserburg, das Historische Museum Bremerhaven und das Deutsche Schifffahrtsmuseum. Jedes dieser Häuser hat seine eigenen Highlights: Das Übersee-Museum zum Beispiel führt die Gäste durch eine Zeitreise, die beeindruckende 130 Jahre Geschichte umfasst. Das Weserburg bietet kreative Collage- und Comic-Workshops an, während das Schifffahrtsmuseum spannende Führungen durch den Museumshafen organisiert. Wer sich für die maritime Geschichte Bremerhavens interessiert, wird im Historischen Museum auf seine Kosten kommen – hier erfährt man alles über die Gründung des Hafens.
Ein Fest der Vielfalt und des Austauschs
Thomas Overdick, der Geschäftsführer des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen, hat es treffend gesagt: Museen fördern gesellschaftliche Vielfalt und Austausch. Und das ist nicht nur ein leeres Schlagwort! Museen sind Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, die dazu einladen, sich mit Wissen und kulturellen Themen auseinanderzusetzen. So wird am Internationalen Museumstag auch im Heimatmuseum in Leer eine spannende Museumsrallye veranstaltet, die Geschichten aus dem Leben früherer Generationen zum Leben erweckt.
Und das ist noch lange nicht alles! Das Overbeck-Museum in Bremen hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Experimente zur Technik des Pflanzendrucks. In Braunschweig geht’s musikalisch zu, denn dort bietet das Städtische Museum eine Führung über historische Musikinstrumente des 16. bis 19. Jahrhunderts an. Für alle Pflanzenliebhaber gibt es im Goslarer Museum interessante Einblicke in Heilpflanzen und deren historische Anwendungen. Wer sich jetzt fragt, wie er all diese Schätze erleben kann, dem sei gesagt: Viele Museen bieten freien oder ermäßigten Eintritt an, einige Veranstaltungen erfordern allerdings eine Anmeldung oder ein Ticket.
Das digitale Zeitalter der Museen
Um die Vielfalt der Aktionen in Niedersachsen und Bremen zu erkunden, kann man die Website www.museumsbund.de/internationaler-museumstag-besucherinnen/ besuchen. Dort findet sich eine Übersicht aller teilnehmenden Museen und ihrer Angebote. Der Internationale Museumstag wird jährlich vom International Council of Museums (ICOM) ausgerufen und zeigt, wie zukunftsorientierte Museumsarbeit aussehen kann.
Und während wir über die Zukunft sprechen, ist es wichtig zu erwähnen, dass Museen auch in der digitalen Welt ankommen müssen. Der Deutsche Museumsbund hat eine digitale Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die verschiedene Themen rund um die Besucherorientierung behandelt. Projekte wie „Hauptsache Publikum!? Das besucherorientierte Museum“ und der DigAMus Award für die besten digitalen Projekte zeigen, wie Museen sich weiterentwickeln und neue Besuchsgruppen ansprechen können.
Eine bevölkerungsrepräsentative Studie zu Kultur- und Museumsbesuchen in Deutschland hat gezeigt, dass Museen nach wie vor attraktive und relevante Kulturorte sind. Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (SPD) übernimmt die Schirmherrschaft und hebt die Bedeutung der Museen für eine offene und demokratische Gesellschaft hervor. Es ist also mehr als klar: Museen sind ein Ort des Wissens und der Begegnung – ein Muss für jeden, der sich für die Kultur und Geschichte unseres Landes interessiert!