In Bremerhaven tut sich was – und das ist kein leeres Geschwätz! Die Hochschule Bremerhaven hat gemeinsam mit dem Bremischen Hafenamt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der frischen Wind in die Bereiche Hafensicherheit und Arbeitsschutz bringen soll. Unter den Augen von Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis und Hafenkapitän Stephan Berger wurde dieser zukunftsweisende Vertrag besiegelt. Es sind nicht nur die beiden, die hier die Ärmel hochkrempeln; auch Kapitän Sebastian Trudwig und Prof. Dr.-Ing. Uwe Arens bringen ihre Expertise mit ein.

Was genau steckt hinter dieser Zusammenarbeit? Nun, die Pläne sind ambitioniert! Die beiden Institutionen wollen in gemeinschaftlichen Forschungsprojekten Sicherheits- und Schutzthemen im Hafen beleuchten, Praktikumsmöglichkeiten für Studierende schaffen und auch Themen für Abschlussarbeiten aus den aktuellen Herausforderungen der Praxis entwickeln. Ein ganz konkretes Projekt, das dabei ins Auge gefasst wurde, trägt den Namen „Risikobeurteilung bei der Bunkerung von Ammoniak in Bremerhaven und Wilhelmshaven“ – kurz RisBA. Hierbei geht es darum, präventive Sicherheitskonzepte für Häfen zu entwickeln, insbesondere in Zusammenarbeit mit der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation.

Ammoniak als Schiffskraftstoff

Das Thema Ammoniak ist besonders brisant, denn es wird als klimafreundliche Alternative zu fossilen Treibstoffen gehandelt. Man rechnet damit, dass bis 2050 etwa 30 % aller Schiffe mit Ammoniak betrieben werden könnten. Die Häfen in Bremerhaven und Wilhelmshaven wollen sich nun darauf vorbereiten, um in zwei bis drei Jahren „ammoniak-ready“ zu sein. Dabei handelt es sich um eine aufregende Herausforderung, denn Ammoniak hat eine hohe Energiedichte, ist kohlenstofffrei und lässt sich kostengünstig synthetisch herstellen. Allerdings ist das Ganze nicht ohne Risiko: Ammoniak ist giftig für Mensch und Umwelt, was spezielle Sicherheitsanforderungen an die Infrastruktur erfordert.

Die Metropolregion Nordwest fördert dieses Projekt, und es wird in enger Kooperation zwischen Bremerhaven, Wilhelmshaven und wissenschaftlichen Partnern durchgeführt. Dabei stehen gesundheitliche und ökologische Gefährdungspotenziale, technische Anforderungen sowie die nötige Infrastruktur für Notfallmaßnahmen im Fokus. Ziel ist es, belastbare Grundlagen für einen sicheren Umgang mit alternativen Schiffskraftstoffen zu schaffen und gleichzeitig eine Vorreiterrolle in der Region zu übernehmen.

Ein Blick in die Zukunft

Was bedeutet das für die Studierenden der Hochschule Bremerhaven? Die Inhalte zur Sicherheit in der Logistik werden in die Bachelor- und Masterstudiengänge integriert. Das eröffnet neue Praxisoptionen und sorgt dafür, dass die Lehrveranstaltungen an die aktuellen Herausforderungen der Branche angepasst werden. Prof. Arens betont die Dringlichkeit, Folgenabschätzungen für neue Technologien vorzunehmen – und das ist kein leeres Geschwätz, sondern eine Notwendigkeit in der schnelllebigen Welt der Logistik.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Bedeutung von Forschung und Innovation hat Hafenkapitän Stephan Berger auch klar herausgestellt. Um sich an die ständig verändernden Anforderungen in den Häfen anzupassen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis unerlässlich. Die Vorfreude auf die kommenden Entwicklungen ist spürbar. In Bremerhaven wird nicht nur nachgedacht, sondern auch gehandelt!

Ein modernes Nachrichtenportal wie unseres, muss für alle Menschen zugänglich sein. Unser Website System wurde daher konsequent nach den Vorgaben der WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – mit sauberer Struktur, ARIA-Attributen und ohne technische Hürden für assistive Technologien. Die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom / VeloCore.