Heute ist der 18.05.2026, und während die Vögel fröhlich zwitschern und der Frühling in voller Blüte steht, gibt es in Schönbrunn, einem kleinen, charmanten Ort im Fichtelgebirge, spannende Neuigkeiten. Der Obst- und Gartenbauverein Schönbrunn 1922 e.V. hat ein beeindruckendes Pflegeprojekt zur Erhaltung der regionalen Streuobstbestände abgeschlossen. Ein wahrer Genuss für das Auge und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Natur!
Insgesamt wurden 122 Obstbäume in und um Schönbrunn liebevoll geschnitten und gepflegt. Und das ist nicht nur ein bloßer Akt der Gartenpflege – es ist ein Schritt in Richtung Artenvielfalt und Erhalt der traditionellen Obstbaumkultur. Der erste Bürgermeister Nicolas Lahovnik ließ es sich nicht nehmen, bei einem Rundgang durch die Gemeinde einen Blick auf die Ergebnisse des Projekts zu werfen. Mit einem sichtbaren Lächeln dankte er Stefan Schürmann und seinem engagierten Team für ihren unermüdlichen Einsatz.
Ein wichtiger Schritt für die Biodiversität
Die Pflege dieser Bäume ist von großer Bedeutung. Sie sichert nicht nur die Vitalität der Obstbäume, sondern bietet auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Wer hätte gedacht, dass ein paar Schnitte mit einer Schaufel solch weitreichende Auswirkungen haben könnten? Das Projekt wurde mit einem stolzen Volumen von knapp 10.000 Euro durch das „Aktionsbündnis Streuobst“ finanziert, einem Zusammenschluss aus dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), dem Bund Naturschutz in Bayern (BN) und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL).
Der Eigenanteil von 10 Prozent wurde von Streuobstwiesenbesitzern außerhalb Schönbrunns und dem Obst- und Gartenbauverein für öffentliche Flächen übernommen. Es ist schon bemerkenswert, wie Gemeinschaftsgeist und finanzielle Unterstützung Hand in Hand gehen, um etwas so Wertvolles zu schaffen.
Engagierte Hände und Fachwissen
Die Baumpflege selbst wurde von fünf zertifizierten Obstbaumschneidern, unterstützt von engagierten Vereinsmitgliedern, durchgeführt. Während die Fachkräfte 95 Bäume schnittig in Form brachten, hatten die Vereinsmitglieder die Verantwortung für die Pflege von 27 Bäumen. Es ist eine wahre Teamleistung, die zeigt, dass Leidenschaft für die Natur und fachliches Wissen Hand in Hand gehen können. Die Luft war erfüllt von dem frischen Duft des Schnittguts, und man konnte die Begeisterung der Beteiligten förmlich spüren.
Diese Pflegeaktion ist nicht nur ein Zeichen des Engagements für die Umwelt, sondern auch eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, alte Traditionen zu bewahren. Denn in Zeiten, in denen moderne Landwirtschaftstechniken oft die Oberhand gewinnen, ist es umso wichtiger, die alten Obstbaumkulturen zu erhalten. Und das ist nicht nur schön anzusehen, sondern trägt auch aktiv zur Förderung der Biodiversität in der Region bei.