In Hammelburg, einer charmanten Stadt im Landkreis Bad Kissingen, kam es vor kurzem zu einem Simulationsunfall, der die Fähigkeiten von angehenden Notfallsanitätern auf die Probe stellte. Die Notfallsanitäterschule aus Würzburg hatte sich mit der örtlichen Feuerwehr zusammengetan, um eine realistische Übung durchzuführen. Man könnte sagen, es war wie ein Theaterstück, nur ohne echte Verletzte oder echte Gefahr. Das Wichtigste: Alle Beteiligten waren wohlauf.

Bei der Übung handelte es sich um einen Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge involviert waren. Das Bild war dramatisch – eines der Autos war zwischen einem anderen PKW und einer Hecke eingeklemmt. Ja, das klingt nicht gerade nach einem gemütlichen Sonntagsspaziergang! Für die Einsatzkräfte war es eine echte Herausforderung, denn die technische Rettung gestaltete sich schwieriger als gedacht. Der Dach des eingeklemmten Fahrzeugs war stark deformiert, was die Situation zusätzlich komplizierte.

Koordination und Teamarbeit

Der Zugführer, eine zentrale Figur in diesem Szenario, führte eine gründliche Lageerkundung durch und gab erste Maßnahmen vor. Dabei war Teamarbeit das A und O. Die verschiedenen Trupps arbeiteten Hand in Hand, um den Zugang zu den „Patienten“ zu schaffen. Das klingt vielleicht banal, aber in der Hitze des Geschehens ist das eine ganz andere Herausforderung. Einer der Trupps übernahm die Erstversorgung der Verletzten, während andere mit hydraulischem Rettungsgerät zu Werke gingen – man kann sich das wie eine Mischung aus Schweiß und Präzision vorstellen.

Am Ende wurden beide Übungsopfer erfolgreich gerettet – ein Erfolg, der sicher für einige erleichterte Seufzer sorgte. Nach der Übung fand eine Nachbesprechung statt, in der die Abläufe, die Kommunikation und das Vorgehen reflektiert wurden. Diese Art von Feedback ist Gold wert, um in der echten Welt gut vorbereitet zu sein.

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter

Mit solch einem Training werden die angehenden Notfallsanitäter bestens auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Die Ausbildung umfasst nicht nur theoretische Grundlagen, sondern auch eine Menge praktischer Erfahrungen. Insgesamt dauert die Ausbildung 4600 Stunden – das ist kein Pappenstiel! Davon entfallen 1920 Stunden auf eine staatlich anerkannte Berufsfachschule, 720 Stunden auf klinische Ausbildung und 1960 Stunden an einer Lehrrettungswache. Das duale System sorgt dafür, dass Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt sind.

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Doch bevor es losgeht, müssen angehende Notfallsanitäter einige Hürden nehmen. Die Gesundheitsprüfung ist ebenso wichtig wie der Nachweis der mittleren Reife oder einer gleichwertigen Schulbildung. Und wer glaubt, dass das alles ist, der irrt sich – auch ausreichende Deutschkenntnisse sind ein Muss! Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Nachweise der schulischen Ausbildung sind notwendig, damit die Reise in die Notfallmedizin beginnen kann.

Das Ziel dieser umfassenden Ausbildung? Die Absolventen sollen die fachliche, personelle, soziale und methodische Kompetenz erwerben, um eigenverantwortlich die notfallmedizinische Versorgung und den Transport von Patienten durchzuführen. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde und jede Entscheidung, die man trifft. Und das ist der Stoff, aus dem die Helden gemacht sind.

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