Handwerkliche Zukunft: Weißenburg-Gunzenhausen im Aufbruch
Heute ist der 10.07.2026 und in Weißenburg-Gunzenhausen hat sich einiges getan. Mit großer Freude empfing Landrat Markus Gläser Vertreter der Kreishandwerkerschaft Mittelfranken-Süd im Landratsamt. Ein Treffen, das nicht nur für die Beteiligten, sondern auch für die Region von Bedeutung ist. Es wurden Themen angeschnitten, die uns alle betreffen: Vergabegrenzen und die Wirtschaftsförderung standen auf der Agenda. Es ist immer wieder bemerkenswert, wie viel Energie in solchen Gesprächen steckt – die Leidenschaft für die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises war deutlich spürbar.
Gläser, der auch als ehemaliger Kreisbaumeister viel Erfahrung in diesem Bereich hat, betonte die Relevanz einer soliden wirtschaftlichen Basis für die Region. Er weiß, dass das Handwerk eine tragende Säule der örtlichen Wirtschaft ist. Und da ist Kreishandwerksmeister Klaus Weber ganz seiner Meinung. Er hob die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks hervor – eine Branche, die über 120 Ausbildungsberufe für junge Menschen bietet. Da bleibt kein Platz für Langeweile! Diese Vielfalt ist nicht nur wichtig für die Jugendlichen, sondern auch für die Zukunft der Region.
Handwerk als Rückgrat der Region
In einem Landkreis wie Weißenburg-Gunzenhausen sind ca. 1.300 Handwerksbetriebe ansässig. Diese Zahlen sind nicht einfach nur Statistiken – hinter jedem Betrieb stehen etwa 8.000 Beschäftigte und rund 600 Auszubildende, die alle zur wirtschaftlichen Dynamik beitragen. Das Handwerk spielt eine zentrale Rolle in vielen Bereichen: beim Wohnungsbau, im Straßenbau, bei der energetischen Gebäudesanierung und vor allem bei der Energiewende. Diese Themen sind nicht nur Schlagworte; sie sind das Herzstück einer nachhaltigen Entwicklung.
Die Diskussion über aktuelle Vergabegrenzen und die Rolle des Landkreises als öffentlicher Auftraggeber ist essenziell. Hier geht es um faire Bedingungen und die Förderung lokaler Betriebe. Gläser und seine Gesprächspartner zeigten sich sehr interessiert an einer kontinuierlichen Zusammenarbeit, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Ein Austausch über Denkmalschutz und Wirtschaftsförderung wurde ebenfalls angestoßen – Themen, die oft miteinander verwoben sind und eine sorgfältige Balance erfordern. Es ist klar, dass die Herausforderungen groß sind, aber auch die Chancen.
Zukunftsperspektiven und Herausforderungen
Mit jedem Gespräch, das man führt, wird der Wille zur Zusammenarbeit spürbarer. Die Akteure der Region sind sich einig: Nur gemeinsam kann man die Herausforderungen meistern. Gerade in einer Zeit, in der der Druck auf die Wirtschaft steigt, ist es wichtig, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Das Handwerk ist nicht nur ein Beruf, es ist eine Lebenseinstellung – und das spürte man in jedem Wort, in jedem Lächeln der Beteiligten. Die Energie, die in diesen Gesprächen freigesetzt wird, ist ansteckend.
Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Maßnahmen aus diesen Gesprächen hervorgehen werden. Eines ist jedoch sicher: Das Engagement von Landrat Gläser und den Vertretern der Kreishandwerkerschaft wird einen positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region haben. Und so wird der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auch weiterhin ein Ort sein, an dem Tradition und Innovation Hand in Hand gehen – das Handwerk bleibt das Rückgrat dieser Entwicklung.
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