Heute ist der 4.05.2026 und es gibt spannende Neuigkeiten aus der Gemeinde Peißenberg im Weilheim-Schongau. Die Jahresrechnung für 2025 fällt besser aus, als viele ursprünglich erwartet hatten. Das ist doch mal eine erfreuliche Überraschung! Marktkämmerer Michael Liedl kann mit einem breiten Lächeln berichten, dass die Gemeinde die haushaltslose Zeit endlich hinter sich lässt und die Weichen für eine solide finanzielle Zukunft stellt.

Mit einem Verwaltungshaushalt von 31,54 Millionen Euro und einer Zuführung von rund drei Millionen Euro zum Vermögenshaushalt – der sich auf 6,44 Millionen Euro beläuft – sieht die Finanzlage durchaus rosig aus. Aber das Beste? Die Gewerbesteuereinnahmen verbesserten sich um etwa 300.000 Euro und klettern damit auf stolze 4,2 Millionen Euro. Da fragt man sich fast, ob es daran liegt, dass die Sonne in Peißenberg einfach ein bisschen heller scheint.

Ein Blick auf die Zahlen

Die Gemeinde hat nur 636.000 Euro aus dem allgemeinen Rücklagentopf entnommen, was bedeutet, dass keine neue Kreditaufnahme erforderlich war. Das ist schon mal ein kleiner Grund zum Feiern! Zum Jahresende 2025 betrug der Schuldenstand der Gemeinde 3,44 Millionen Euro, während der Rücklagenstand bei 2,99 Millionen Euro lag. Klar, es gibt Herausforderungen – die Finanzplanung sieht eine erhebliche Neuverschuldung für Hochwasserschutzmaßnahmen in „Peißenberg-Nord“ vor, bis Ende 2029 werden mehr als vier Millionen Euro an zusätzlichem Fremdkapital erwartet. Aber hey, wo Licht ist, gibt’s auch Schatten, oder?

Der Rechnungsprüfungsausschuss des neuen Marktrats wird sich nun intensiv mit der Jahresrechnung 2025 beschäftigen. Das Ganze passiert, bevor die Rechnung im Gesamtplenum festgestellt wird. Das ist gut, denn Kontrolle ist wichtig – besonders wenn es um öffentliche Gelder geht.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Ein geregelter Gemeindehaushalt ist zentral für eine effiziente und transparente Gemeindeverwaltung in Deutschland. Die Gemeinden müssen strengen Vorgaben und Gesetzen folgen, um sicherzustellen, dass öffentliche Gelder verantwortungsvoll verwendet werden. Dazu gehören das Kommunalabgabengesetz, die Gemeindeordnung und das Haushaltsgrundsätzegesetz. Diese Regelungen sind nicht nur trockene Theorie, sie sorgen dafür, dass alles seine Ordnung hat! Haushaltsklarheit und -wahrheit sind dabei zentrale Vorgaben; Erträge und Aufwendungen müssen klar und wahrheitsgemäß dargestellt werden.

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Gemäß § 75 der Gemeindeordnung sind die Gemeinden verpflichtet, jährlich einen Haushaltsplan aufzustellen. Dieser umfasst den Ergebnishaushalt, also die laufenden Erträge und Aufwendungen, sowie den Finanzhaushalt, in dem Ein- und Auszahlungen sowie Investitionen festgehalten werden. Und natürlich muss der Haushaltsplan von der übergeordneten Kommunalaufsicht genehmigt werden. Hier wird alles genau unter die Lupe genommen: Vollständigkeit, Richtigkeit, Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben und die wirtschaftliche Verwendung der Mittel.

Die Kontrolle und Überwachung des Gemeindehaushalts erfolgt sowohl intern durch Gemeindekämmerer und die Finanzabteilung als auch extern durch Prüfungen wie den Landesrechnungshof. Das Ziel dieser ganzen Auflagen und Prüfungen? Die dauernde Leistungsfähigkeit der Gemeinde sicherzustellen und laufende Verpflichtungen aus Einnahmen zu begleichen.

Das klingt alles sehr bürokratisch, aber es ist wichtig, dass die Bürger in den Prozess eingebunden werden. Transparenz und Bürgerbeteiligung sind dabei unerlässlich. Gemeindehaushalte müssen öffentlich zugänglich gemacht werden, und die Bürger sollten die Möglichkeit haben, an Diskussionen zum Haushaltsplan teilzunehmen. Öffentliche Sitzungen, Veröffentlichungen auf der Internetseite oder sogar die Einrichtung von Bürgerhaushalten können da wirklich helfen.

Schlussendlich bleibt festzuhalten, dass der Peißenberger Haushalt 2025 zeigt, dass es auch in schwierigen Zeiten möglich ist, kreative Lösungen zu finden und die Finanzen in den Griff zu bekommen. Und das ist doch ein Grund zur Freude!