In der malerischen Gemeinde Hohenfurch im Landkreis Weilheim-Schongau hat sich Barbara Fischer nicht nur als Bäuerin, sondern auch als Coach und Regionalbotschafterin einen Namen gemacht. Seit 2013 bringt sie Kindern und Jugendlichen das Leben auf einem Bauernhof näher und zeigt ihnen die faszinierende Welt der Landwirtschaft. Ihr Hof, der in vierter Generation von ihr und ihrem Mann Jürgen geführt wird, ist ein lebendiges Beispiel für moderne Landwirtschaft, spezialisiert auf Geflügel- und Milchviehwirtschaft. Auf dem Fischerhof leben etwa 10.000 Hühner, die täglich rund 9.500 Eier legen, sowie 50 Milchkühe, eine Herde Mutterkühe und fünf Ochsen. Ab Mai erwarten die beiden Landwirte sogar rund 200 Gänse aus einer Aufzucht.

Barbara Fischer ist nicht nur eine engagierte Bäuerin, sondern auch eine feste Größe in der kommunalen Politik. Seit über 20 Jahren ist sie Ortsbäuerin in Hohenfurch und sitzt seit 12 Jahren für die CSU im Kreistag. Darüber hinaus setzt sie sich als Regionalbotschafterin für den Bayerischen Bauernverband (BBV) aktiv für regionale Produkte ein. Ihre Leidenschaft für die Landwirtschaft und ihr Engagement für die Gemeinschaft sind bemerkenswert. Die Produkte ihres Hofes, darunter Eier, Geflügelfleisch und Rindfleisch, werden direkt vermarktet und sind in Supermärkten sowie über Automaten und Gastronomiebetriebe in einem Umkreis von etwa 60 Kilometern erhältlich.

Coaching für Frauen in der Landwirtschaft

Barbara Fischer ist zudem als Asgodom-Coach zertifiziert und bietet Coaching für junge Landfrauen und Firmen an. Ihr Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass Netzwerke und das Brennen für eine Sache essenziell sind, ohne dabei auszubrennen. Dieses Engagement fügt sich perfekt in das neue Coaching-Programm der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) ein, das Frauen in der Grünen Branche ermutigen und unterstützen möchte, Führungsaufgaben zu übernehmen. Das Programm bietet individuelle, praxisnahe und professionelle Unterstützung auf dem Weg zur Betriebsführung, mit einem Fokus auf betriebswirtschaftliche Beratung, Selbstorganisation und Unternehmensführung.

Die Finanzierung dieses Programms erfolgt durch den Innovationsfonds der Rentenbank und sieht eine Förderung von bis zu 1.800 Euro pro Teilnehmerin vor. Damit werden Maßnahmen zur Existenzgründung, Hofnachfolgen oder Umstrukturierungen unterstützt. Diese Initiative könnte auch für Barbara Fischer von Interesse sein, da sie sich stets für die Stärkung von Frauen in der Landwirtschaft einsetzt. Auch das Programm „Hofnachfolgerinnen und Existenzgründerinnen in der Land- und Forstwirtschaft“ der Rentenbank bietet wertvolle Unterstützung, insbesondere für Unternehmerinnen in den ersten fünf Jahren ihrer Selbstständigkeit.

Ein Blick in die Zukunft

Die Notwendigkeit solcher Programme wird durch die Studie „Frauen. Leben. Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft untermauert, die zeigt, dass 2020 fast 90 Prozent der Betriebe in Deutschland von Männern geleitet wurden. Mit einem Frauenanteil von nur 18 Prozent bei designierten Hofnachfolgerinnen ist es klar, dass Handlungsbedarf besteht. Barbara Fischer ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Frauen in der Landwirtschaft nicht nur eine Rolle spielen, sondern aktiv Führungsverantwortung übernehmen können. Ihr Engagement und ihre Visionen sind ein Vorbild, das andere inspirieren kann, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ihre eigene Stimme in der Branche zu finden.

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Insgesamt zeigt die Kombination aus Fischers Engagement und den neuen Förderprogrammen, dass die Zukunft der Landwirtschaft auch weiblich sein kann. Mit der richtigen Unterstützung und dem Willen, Veränderungen herbeizuführen, können Frauen in der Grünen Branche nicht nur bestehen, sondern auch blühen.