Felix Brundke: Der neue Wächter der Unterallgäuer Wälder
Felix Brundke – ein Name, der in den kommenden Jahren in den Wäldern des Unterallgäus immer bekannter werden dürfte. Der 40-jährige Forstreferendar, gebürtig aus München, hat kürzlich die Position des neuen Abteilungsleiters der Försterinnen und Förster im Landkreis Unterallgäu übernommen. Mit einem klaren Ziel vor Augen und dem unerschütterlichen Willen, die Wälder der Zukunft zu gestalten, wird er sich gemeinsam mit Bereichsleiter Dr. Stefan Friedrich den Herausforderungen des Forstwesens widmen.
Brundke, der mit seiner Frau, zwei Töchtern und der Wachtelhündin Lilli in einem kleinen Ort im Landkreis Landsberg am Lech lebt, bringt eine Menge Erfahrung mit. Nach seinem Studium der Forstwissenschaften an der Technischen Universität München in Weihenstephan sammelte er wertvolle praktische Erfahrungen an den Ämtern Fürstenfeldbruck und Pfaffenhofen. Sein Weg führte ihn weiter nach München ins Referat für Forstpolitik und Umwelt des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, bevor er zuletzt in der Bayerischen Staatskanzlei im „Spiegelreferat“ tätig war. Nun, nach acht Jahren im politischen Umfeld, ist er bereit, wieder in die Praxis zurückzukehren.
Wälder der Zukunft
Die Ziele von Felix Brundke sind klar: Er möchte ein guter Vorgesetzter sein und pragmatische Lösungen für Wald und Waldbesitzer entwickeln. Dabei liegt ihm besonders am Herzen, die Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden und Institutionen zu stärken. Sein Plan für die Wälder der Zukunft ist, diese vielfältiger, naturnäher und stabiler zu gestalten. Ein spannender Fokus liegt auf dem Potenzial der Naturverjüngung, das er für die zukünftigen Unterallgäuer Wälder ausschöpfen möchte. Das klingt doch vielversprechend, oder?
Doch Brundke ist nicht nur ein Mann der Theorie. Seine Liebe zur Natur spiegelt sich auch in seiner Leidenschaft zur Fotografie wider. Seit seiner Kindheit hat ihn die Natur beeindruckt – sei es durch eindrucksvolle Naturdokumentationen oder bei Ausflügen in die Wälder. Mit einer Kamera in der Hand, die er mit 12 Jahren zum ersten Mal in die Finger bekam, hat er unzählige Momente festgehalten. Heute nutzt er eine Canon EOS 70D, ergänzt durch ein paar andere Modelle, um die Schönheit der freien Wildtiere einzufangen. Alle seine Tierbilder stammen von Tieren in freier Wildbahn – und er achtet stets darauf, keine negative Beeinträchtigung zu verursachen.
Studium der Forstwissenschaften
Ein weiterer Aspekt, der Brundkes Werdegang prägt, ist sein Studium der Forstwissenschaften und Ressourcenmanagement. Hierbei erwarb er naturwissenschaftliche und methodische Grundlagen, die für seine Arbeit unerlässlich sind. Das Studium umfasste Module wie Chemie, Biologie, Bodenkunde und Forstbotanik. Später ging er in die Tiefe, spezialisierte sich auf Themen wie Forstbetriebsmanagement und Waldnaturschutz. So wird sein Wissen um die Praxis der Waldbewirtschaftung und die betriebliche Durchführung forstlicher Maßnahmen sicherlich eine Bereicherung für die Region sein. Praktische Erfahrungen sind ihm wichtig, und Betriebspraktika oder Praxissemester sind an Universitäten und Fachhochschulen üblich.
Und während er sich auf die Herausforderungen konzentriert, die die Wälder des Unterallgäus bereithalten, wird Brundke auch nicht vergessen, die Schönheiten seiner Umgebung zu entdecken. Ein wahrhaft naturverbundener Mensch, der seine Leidenschaft nicht nur im Beruf, sondern auch in der Freizeit lebt. Der Unterallgäu hat mit ihm einen engagierten Abteilungsleiter gewonnen, der das Potenzial der Natur in den Fokus rückt und dabei auch noch Spaß daran hat, die Schönheit der Region in Bildern festzuhalten!
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